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Pandemie in Niedersachsen

Stephan Weil zu Oster-Lockdown: Keine Arbeit, keine Kitas, kein Home-Office

Ministerpräsident Stephan Weil äußert sich zu den Corona-Beschlüssen aus den Bund-Länder-Beratungen.

Ministerpräsident Stephan Weil äußert sich zu den Corona-Beschlüssen aus den Bund-Länder-Beratungen.

Hannover. Bis in die Nacht zu Dienstag haben die Ministerpräsidenten der Länder und die Bundesregierung über ihr weiteres Vorgehen in der Corona-Pandemie verhandelt. Das Ergebnis: Der aktuell geltende Lockdown wird bis zum 18. April verlängert. Darüber hinaus soll es besondere Einschränkungen über die Ostertage vom 1. bis 5. April geben.

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So soll etwa der Gründonnerstag ein Ruhetag werden. Offenbar ist geplant, dass diese Ruhe recht weit gehen soll – vor allem mit Blick auf das Arbeitsleben. Wie Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Dienstagmittag sagte, werde der 1. April kein Arbeitstag sein. „Die Ministerien werden leer sein“, sagte er. Er gehe auch davon aus, dass die Kitas geschlossen sein werden. Und: „Ich gehe davon aus, dass ein allgemeiner Ruhetag auch für das Homeoffice gilt.“ Über Ostern solle alles so ruhig als möglich sein, so der Ministerpräsident.

Laut Weil soll der Bund konkrete Regelungen vorlegen, die für alle Bundesländer gelten. Diese würden nach dem Infektionsschutzgesetz gefasst und nicht nach dem Feiertagsgesetz. Ob an solch einem Ruhetag Kurzarbeitergeld gezahlt werde, konnte Weil nicht sagen.

Ziel: Eine Testquote von 40 Prozent

Das Ziel dieser Osterruhe: „Experten sagen uns, dass wir die Dynamik der Infektionen kappen und den Anstieg stoppen können“, so Weil. Dadurch erhalte man die Chance, ein neues System der Pandemiebekämpfung einzuführen. Ein wesentlicher Eckpfeiler dabei sollen flächendeckende Tests sein. Weil sprach davon, 40 Prozent der Bevölkerung regelmäßig mit Schnelltests zu versorgen. Damit haben wir die gesamte Gesellschaft im Blick, so der Ministerpräsident.

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Nach den Osterferien sollen etwa die Schüler zwei Tests pro Woche erhalten. Auch die anderen Landesbediensteten sollen versorgt werden. Laut einer Regierungssprecherin hat das Land Niedersachsen aktuell 5 Millionen Schnelltests beschafft, weitere 11 Millionen stünden in Aussicht. „Es soll laufend nachbestellt werden.“ Auch Unternehmen sind dazu aufgerufen, ihre Mitarbeiter regelmäßig zu testen.

Von rah

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