Atomaufsicht

Störung in AKW Brokdorf: Erhöhter Druck in Wassersystem

Nach Angaben des Kieler Energieministeriums sollen nun Sachverständige die Ursache im AKW Brokdorf klären und gegebenenfalls Sicherheitsmaßnahmen festlegen.

Nach Angaben des Kieler Energieministeriums sollen nun Sachverständige die Ursache im AKW Brokdorf klären und gegebenenfalls Sicherheitsmaßnahmen festlegen.

Brokdorf/Kiel. Im Atomkraftwerk Brokdorf (Kreis Steinburg) ist bei einer routinemäßigen Überprüfung ein erhöhter Druck in einer Rohrleitung festgestellt worden. Das teilte die Atomaufsicht in Kiel am Freitag mit.

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Grund hierfür sei gewesen, dass kaltes Wasser in den Rohrleitungsbereich gepumpt und dort zwischen zwei Armaturen eingeschlossen wurde. Da dieser Bereich an heiße Rohrleitungen anschließt, sei das eingeschlossene Wasser aufgeheizt und folglich der Druck überschritten worden. Die betroffene Rohrleitung blieb unbeschädigt, hieß es. Sie gehört zum nicht nuklearen Anlagenbereich und liegt im Maschinenhaus.

Brokdorf ist das letzte aktive AKW in Schleswig-Holstein

Nach Angaben des Kieler Energieministeriums sollen nun Sachverständige die Ursache klären und gegebenenfalls Sicherheitsmaßnahmen festlegen. Brokdorf ist eines von drei Atomkraftwerken in Schleswig-Holstein. Während die AKW Krümmel und Brunsbüttel in Folge einer Atomgesetzänderung im Jahr 2011 keinen Strom mehr produzieren dürfen, wird aus Brokdorf laut Atomgesetz noch bis längstens Ende 2021 Strom fließen.

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Von RND/dpa

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