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Merkwürdiger Vogeltod

Tote Lummen auch in Niedersachsen

Basstölpel und  Trottellummen

Basstölpel und Trottellummen

Hannover.Auch in Niedersachsen sind viele tote Seevögel angeschwemmt worden. „Der Vorgang ist aufällig, aber nicht so dramatisch wie in den Niederlanden“, erklärte am Freitag Sabine Schlemmer-Kaune Sprecherin des niedersächsischen Umweltministeriums. In den Niederlanden sind in den vergangenen Tagen nach Medienberichten an die 20 000 tote Trottellummen angeschwemmt worden. Welche Ursache hinter diesem massenhaften Vogelsterben steckt ist noch unklar. In den Niederlanden wird ein Zusammenhang mit der Havarie der „MSC Zoe“ nicht ausgeschlossen, von der Anfang Januar mindestens 345 Container mit zum Teil giftigen Frachten ins Meer kippten.

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Verstärkte Kontrollen an den Küsten

Die in Niedersachsen angeschwemmten Trottellummen seien in Borkum angeschwemmt worden, sagte die Ministeriumssprecherin. Die Vögel seien stark abgemagert und zu 99 Prozent Trottellummen, eine Seevogelart, die nur zum Brüten an die Küste lebe. „Es ist noch völlig unklar, was zu diesem Vogelsterben geführt hat, möglicherweise war es auch der starke Winter.“ Zwei Vögel würden derzeit vom Laves-Instititut in Oldenburg untersucht. Am Wochenende werde es verstärkte „Spülraumkontrollen“ an den Küsten der ostfriesischen Inseln geben,

Von Michael B. Berger

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