Stau an Werratalbrücke

Unfall auf der A7: Sprinterfahrer stirbt bei Kollision mit Sattelzug

Bei dem schweren Unfall auf der A7 bei Hann. Münden -Lutterberg ist der Fahrer des weißen Sprinters ums Leben gekommen.

Bei dem schweren Unfall auf der A7 bei Hann. Münden -Lutterberg ist der Fahrer des weißen Sprinters ums Leben gekommen.

Hann. Münden. Tödlicher Unfall auf der A7 bei Hann. Münden: Am Montagmorgen ist der Fahrer eines Sprinters bei einer Kollision seines Wagens mit einem Sattelzug gestorben. Er ist nach Polizeiangaben um kurz nach 7 Uhr aus noch ungeklärten Gründen seitlich gegen das Heck eines auf dem mittleren Fahrstreifen fahrenden Muldenkippers geprallt.

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Sechs Kilometer Stau

Die Autobahn war in Richtung Kassel zwischen der Werratalbrücke und Ausfahrt Lutterberg zum Teil gesperrt. Der Verkehr Richtung Süden wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt und staute sich bis gegen 9 Uhr zeitweise auf einer Länge von sechs Kilometern.

Sattelzug seitlich gerammt

Der Unfall hatte sich gegen 7 Uhr ereignet. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei könnte der Fahrer des Sprinters aus bisher nicht geklärter Ursache das Ende eines Staus vor einem anderen Unfall im hessischen Bereich übersehen haben. Sein Fahrzeug kollidierte darauf seitlich mit einem Sattelzug, der den Mittelstreifen befuhr. Dabei wurde der 39 Jahre alte Sprinterfahrer aus dem Landkreis Eichsfeld tödlich verletzt.

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Mitglieder der Feuerwehr Hann. Münden konnten den eingeklemmten Fahrer nur noch tot aus dem zertrümmerten Wagen bergen. Es war „ein Einsatz, der für die eingesetzten Kräfte eine besondere Belastung darstellte“, sagte der stellvertretende Ortsbrandmeister Stefan Rasche.

Transporter beschlagnahmt

Der 54-jährige Beifahrer des Sprinterfahrers schlief nach eigenen Angaben zum Unfallzeitpunkt, teilte die Polizei mit. Er sei leicht verletzt und mit einem Schock in ein Krankenhaus nach Hann. Münden transportiert wurden.

Der Transporter sei auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Göttingen für eine Begutachtung durch einen DEKRA-Sachverständigen beschlagnahmt. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden belaufe sich auf etwa 80 000 Euro. Die weiteren Ermittlungen dauern nach Polizeiangaben noch an.

Von Ulrich Schubert

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