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Osnabrück

Vermeintlich Hilflose: Schon wieder Einsatz wegen Sexpuppe

Eine Spaziergängerin hatte die Sexpuppe (Symbolbild) für eine hilflose Frau gehalten.

Eine Spaziergängerin hatte die Sexpuppe (Symbolbild) für eine hilflose Frau gehalten.

Osnabrück.Die Fälle achtlos entsorgter Sexpuppen häufen sich: Am Montag musste die Polizei erneut zu einem kuriosen Fall ausrücken. Im Kreis Osnabrück hatte eine 21-jährige Spaziergängerin den Notruf gewählt, weil sie unter einer Decke an einer Scheune die Füße eines augenscheinlich hilflosen Menschen erblickt hatte, teilte die Polizei mit. Die Beamten und der Notarzt beendeten ihren Einsatz aber mit einem Schmunzeln. Bei der vermeintlich hilflosen Person handelte es sich um eine weibliche Gummipuppe. „Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass sich die augenscheinlich junge Dame weder in einer hilflosen, noch in einer aussichtslosen Situation befand, sondern offensichtlich von ihrem Partner verlassen wurde“, hieß es im Polizeibericht.

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Viele Polizeieinsätze wegen vermeintlicher Leichen

Wegen einer achtlos entsorgten Sexpuppe musste die Polizei zuletzt im Februar auf einem Autobahnparkplatz im Saarland anrücken. In der Dunkelheit hatte die nackte Kunststoffpuppe mit verdrehten Armen und Beinen auf den ersten Blick wie eine menschliche Leiche ausgesehen. Im November vergangenen Jahres hatte ein Fahrradfahrer in Wunstorf eine Liebespuppe aus Silikon gefunden – er hielt sie allerdings im ersten Schreck für eine Leiche und alarmierte die Polizei. Im Oktober hatte die Polizei in Emden sogar eine Sexpuppe aus einem Kanal geborgen, die ein Zeuge für eine mögliche Tote hielt.

Von rnd/dpa

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