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Von Cuxhaven bis Göttingen

Wo das Armutsrisiko in Niedersachsen am größten ist

Symbolbild.

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Hannover. In Niedersachsen waren im Jahr 2017 insgesamt 16,7 Prozent der Bevölkerung von Armut bedroht. Das geht aus den jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Damit liegt das zweitgrößte Flächenland Deutschlands leicht über dem Bundesdurchschnitt (15,8 Prozent). Während in Bayern und Baden-Württemberg das Armutsrisiko am geringsten ist (12,1 Prozent), liegt Bremen im bundesweiten Vergleich an der Spitze (23 Prozent). Ähnlich große Unterschiede gibt es allerdings auch zwischen den einzelnen Regionen Niedersachsens.

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Region um Göttingen besonders betroffen

Von Armut bedroht sind laut Statistik Menschen, denen weniger als 60 Prozent des des mittleren Einkommens der Bevölkerung zur Verfügung stehen. Die Schwelle dieser Armutsgefährdung lag 2017 deutschlandweit bei 999 Euro für einen Einpersonenhaushalt. Den größten von Armut bedrohten Bevölkerungsanteil gibt es in Süd-Niedersachsen. Fast jeder Vierte in den Landkreisen Göttingen, Goslar, Osterode und Northeim fällt in die Kategorie der armutsgefährdeten Menschen (22,2 Prozent). Wie bereits in 2016 (22,9 Prozent) liegt die Region damit an der Spitze des Landes. Bis einschließlich 2015 übertraf die Landeshauptstadt Hannover noch den Süden des Landes in dieser Kategorie. Dort sank die Quote in 2017 im Vergleich zum Vorjahr allerdings um 1,6 Prozentpunkte auf 20,4 Prozent.

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Ebenfalls deutlich über dem Durchschnitt liegt außerdem Ostfriesland. Dort sind 19,5 Prozent der Bevölkerung von Armut bedroht. Es folgen das Oldenburger Land (17,7 Prozent), die Region südlich von Hannover mit den Landkreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden und Hildesheim (17,2 Prozent) und die Region rund um Nienburg, Schaumburg und Diepholz (16,6 Prozent).

Region Hannover unterm Durchschnitt

Den Menschen, die in Stade, Cuxhaven oder Harburg leben, geht es finanziell hingegen vergleichsweise gut. Dort sind laut den Erhebungen des Bundesamtes lediglich 13,2 Prozent der Bevölkerung von Armut bedroht – ein Spitzenwert innerhalb Niedersachsens. Auf ähnlich niedrige Werte kommt die Region Hannover. Mit einer Quote von 14,1 Prozent liegt das Umland der Landeshauptstadt auf dem zweiten Rang. Platz drei geht an die die Lüneburger Heide inklusive der Stadt Celle (15,2 Prozent).

Im niedersächsischen Mittelfeld liegen das Osnabrücker Land (15,4 Prozent) sowie Ost-Niedersachsen inklusive Braunschweig, Wolfsburg und Gifhorn (15,7 Prozent).

Von ms/RND

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