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Tragisch

„Wollte nicht trinken“: Osnabrücker Zoo trauert um eingeschläfertes Elefantenbaby

Der kleine Elefantenbulle trinkt nach der Geburt im Zoo Osnabrück zunächst aus einer Flasche. Das Jungtier, das noch keinen Namen hatte, wurde am Dienstag nur wenige Tage nach seiner Geburt eingeschläfert.

Der kleine Elefantenbulle trinkt nach der Geburt im Zoo Osnabrück zunächst aus einer Flasche. Das Jungtier, das noch keinen Namen hatte, wurde am Dienstag nur wenige Tage nach seiner Geburt eingeschläfert.

Osnabrück. Im Zoo Osnabrück ist ein kleiner Elefantenbulle nur wenige Tage nach seiner Geburt eingeschläfert worden. Der Zoo sprach von tragischen Ereignissen. „Der kleine Bulle kam am vergangenen Donnerstag zur Welt, aber er wollte einfach nicht bei seiner Mutter trinken, hatte nun bereits starken Durchfall und wurde immer schwächer“, sagte der zoologische Leiter Andreas Wulftange am Dienstag. „Wir haben alles versucht, auch mit Unterstützung vieler Experten, aber nun mussten wir unsere Verantwortung wahrnehmen, damit das Tier nicht unnötig leidet.“ Für Elefantenkuh Sita war es die erste Geburt.

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Das Jungtier, das noch keinen Namen hatte, wollte partout nicht zu seiner Mutter. „Wenn Elefanten in der Natur nicht trinken, verhungern sie. Dort ist niemand, um ihnen zu helfen. Hier im Zoo können wir immer ein wenig gegensteuern. Aber wenn es nicht weiter geht, ist das letzte, was wir tun können, dem Kleinen die Qualen eines Hungertodes zu ersparen und ihn zu erlösen“, so Wulftange.

„Wir hatten uns 22 Monate auf den Kleinen gefreut“

Am Dienstagnachmittag sei das Jungtier eingeschläfert worden. Dies sei für alle Beteiligten ein schwerer Schritt gewesen. „Wir hatten uns 22 Monate auf den Kleinen gefreut. Wir haben ihm extra noch keinen Namen gegeben, weil die Bindung sonst noch größer und eine derartige Entscheidung noch schwerer wird“, so Wulftange. Erst im Dezember gab es in dem Zoo Elefantennachwuchs: Das Jungtier Yaro entwickelt sich den Angaben zufolge sehr gut.

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Von RND/lni

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