Unglück in Niedersachsen

Zwei Tote bei Flugzeug-Absturz nahe Hildesheim

Das Flugzeug stürzte auf einen Acker.

Das Flugzeug stürzte auf einen Acker.

Hildesheim. Nach Polizeiangaben kamen die beiden 52 und 57 Jahre alten Insassen aus Groß Himstedt und Langenhagen. Beide waren im Besitz der notwendigen Flugerlaubnis. Das Flugzeug war in Hildesheim gestartet und bei Söhlde rund 150 Meter entfernt von einem Sportplatz auf ein freies Feld gestürzt. Zunächst hatten Zeugen vor Ort von einem sogenannten Flugschrauber berichtet, doch es handelte sich offenbar um ein Flugzeug.

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Einem Zeugen zufolge sei das Ultraleichtflugzeug auf eine merkwürdige Art und Weise geflogen, sagte ein Polizeisprecher. Zur Ursache des Absturzes gab es auch am Sonntag zunächst keine Hinweise. Möglich seien sowohl ein Flugfehler als auch ein technischer Defekt. Das Bundesamt für Flugunfalluntersuchung hat Ermittlungen aufgenommen.

Am Sonntag wurde das Flugzeug geborgen und unter Polizeibegleitung über eine Kreisstraße zum Flugplatz gefahren. Die Straße wurde kurzfristig voll gesperrt.

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Immer wieder kommt es zu Unfällen mit Kleinflugzeugen. Ende September starben drei Männer beim Zusammenstoß von zwei Sportflugzeugen nahe Cuxhaven. Knapp zwei Wochen zuvor war ein 52 Jahre alter Pilot bei Könnern nördlich von Halle (Saale) mit seinem Kleinflugzeug abgestürzt und gestorben. Im August verunglückte ein 36-Jähriger mit seinem Ultraleichtflugzeug bei Höxter tödlich, nachdem sich beim Start eine Tür geöffnet hatte. Beim Versuch, diese zu schließen, fiel die Maschine neben die Startbahn. Im Juni starben zwei Menschen, als eine einmotorige Propellermaschine bei Holzminden in ein Waldstück krachte.

Glimpflich ging dagegen die Notlandung eines 55-Jährigen am Samstag bei Stade aus. Wegen eines technischen Defekts an seinem Sportflugzeug musste der Pilot auf einer Wiese landen. Dabei gelang es ihm, die Cessna so zu Boden zu bringen, dass sie sich auf dem weichen Untergrund nicht überschlug.

mic/no/dpa

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