Gaming: Die Hälfte der Deutschen zockt – Pandemie sorgte für Zuwachs

Den Angaben nach spielen fast so viele Frauen (47 Prozent) wie Männer (53 Prozent) – und in allen Altersgruppen gab es einen Spielerzuwachs.

Den Angaben nach spielen fast so viele Frauen (47 Prozent) wie Männer (53 Prozent) – und in allen Altersgruppen gab es einen Spielerzuwachs.

Berlin. Rund die Hälfte der Bevölkerung spielt zumindest hin und wieder Video- oder Computerspiele. Das ist das Ergebnis einer Bitkom-Umfrage, die der Digitalverband am Montag in Berlin vorgestellt hat. Am Mittwoch beginnt die weltweit größte Spielemesse Gamescom, pandemiebedingt als rein digitale Veranstaltung. Den Angaben nach spielen fast so viele Frauen (47 Prozent) wie Männer (53 Prozent) – und in allen Altersgruppen gab es einen Spielerzuwachs.

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„Gaming hilft Jung und Alt durch die Corona-Pandemie“, sagte Olaf May, Präsidiumsmitglied des Bitkom. Dabei ist Spielen ein wichtiges Ventil für den Corona-Frust: 61 Prozent der befragten Gamerinnen und Gamer gaben an, dass ihnen während der Pandemie ohne Video- und Computerspiele die Decke auf den Kopf gefallen wäre.

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Auf dem Smartphone wird am meisten gezockt

Entsprechend länger spielen die Menschen: Die Spieldauer hat sich im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie von 5 auf 10 Stunden pro Woche verdoppelt. Und auch nach der Pandemie gehen die Befragten davon aus, dass sie im Schnitt 8,5 Stunden pro Woche an den verschiedenen Spielgeräten verbringen. Smartphones liegen mit 84 Prozent klar vorne, gefolgt von Notebooks mit 77 Prozent. Spielkonsolen nutzen 52 Prozent der Gamerinnen und Gamer.

RND/dpa

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