Nasa baut Marssimulation aus dem 3‑D‑Drucker – und sucht Bewohner

Die US-Weltraumbehörde errichtet eine Marssimulation aus dem 3‑D‑Drucker, in der Freiwillige ein Jahr lang leben sollen.

Die US-Weltraumbehörde errichtet eine Marssimulation aus dem 3‑D‑Drucker, in der Freiwillige ein Jahr lang leben sollen.

Houston. Die US-Weltraumbehörde Nasa sucht vier Freiwillige, die ein Jahr lang in einer Nachbildung des Planeten Mars leben wollen. Das Habitat „Mars Dune Alpha“ ist 160 Quadratmeter groß und steht im Johnson Space Center in Houston Texas, berichtet die Plattform „Global News“.

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Simulierte Weltraumausflüge und defekte Ausrüstung

Die simulierte Marserkundungsmission soll im Herbst 2022 beginnen. Insgesamt sind drei dieser Experimente geplant. Die Freiwilligen werden für ihre Arbeit bezahlt und sollen in „Mars Dune Alpha“ Weltraumspaziergänge machen und mit VR-Technologie forschen. Mit der simulierten Mission will die Nasa Vorbereitungen treffen, um irgendwann tatsächlich Astronauten zum Mars zu schicken.

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Die „Astronauten“ werden für ihren Einsatz bezahlt. Während der Mission dürfen sie nur begrenzt Kontakt zu ihren Familien haben und müssen mit begrenzten Ressourcen und fehlerhafter Ausrüstung umgehen lernen. Die Bewohnerinnen und Bewohner müssen außerdem mit Weltraumnahrung zurechtkommen. Fenster sind in dem Marshabitat nicht vorgesehen.

Strikte Voraussetzungen für Bewerber

Die Bewerbungsphase für die Freiwilligen hat vor Kurzem begonnen. Allerdings müssen die Bewerberinnen und Bewerber strikte Anforderungen erfüllen: So müssen sie eine US-amerikanische Staatsbürgerschaft und einen Masterabschluss in einem naturwissenschaftlichen Fach haben, zwischen 30 und 55 Jahre alt sein und dürfen nicht an Reiseübelkeit leiden. Demnach sind die gesuchten Freiwilligen echten Astronauten sehr ähnlich.

Die Marskulisse aus dem 3‑D‑Drucker gehört zum Artemis-Programm der Nasa. Sie hat zum Ziel, auf dem Mond eine Weltraumstation zu errichten. Von dort aus sollen dann Menschen zum Mars geschickt werden.

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RND/kau

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