VR-Brillen und faltbare Smartphones: Das sind die Digitaltrends für 2020

Statt wie früher unten Tasten und oben Display gibt es beim neuen Motorola Razr nur noch ein großes Display mit Touchbedienung.

Statt wie früher unten Tasten und oben Display gibt es beim neuen Motorola Razr nur noch ein großes Display mit Touchbedienung.

Hannover. 2019 gab es in der digitalen Welt viele Überraschungen und Innovationen. Seien es die ersten 5G-fähigen Smartphones, Handys mit gleich mehreren Kameras oder auch der Durchbruch von Apps wie „Tiktok“ und „Faceapp“. Auch für 2020 werden bereits erste Prognosen zu den digitalen Trends im neuen Jahr gewagt. Einige neue Angebote stehen aber auch schon fest.

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2020 kommen die Klapphandys zurück

Vor dem Zeitalter des Smartphones zählten faltbare Handys zu den beliebtesten mobilen Geräten. Der Faltmechanismus könnte schon bald seine Rückkehr feiern: Motorola hat sein ikonisches Klapphandy „Razr“ als Smartphone neu erfunden und will das Modell 2020 auf den Markt bringen. In Deutschland soll die Klappe aber erst irgendwann im dritten Quartal 2020 fallen.

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Vor Motorola haben bereits drei faltbare Smartphones aus Asien Schlagzeilen gemacht: das Samsung Fold, das Huawei X und das Royole Flexpai. Das sind quasi Tablets, die sich zu einem pummeligen Smartphone zusammenklappen lassen. Im Gegensatz zur Konkurrenz liegen beim Motorola Razr die Bildschirmflächen im zusammengeklappten Zustand ohne Spalt flach aufeinander. Ob sich die Technologie schon 2020 durchsetzen wird, ist fragwürdig – denn mit voraussichtlichen Kosten um 1600 Euro sind faltbare Smartphones wie das neue Motorola Razr nicht für jeden erschwinglich.

Virtual Reality: Vom Nischengeschäft zum kabellosen Heimspaß?

VR-Headsets wurde lange eine große Zukunft vorausgesagt, doch sie blieben trotz Milliardeninvestitionen bisher ein Nischengeschäft. Doch 2020 könnte die Wende für Virtual Reality auch nach Hause kommen. Facebook setzt mit dem Modell Quest von seiner Tochterfirma Oculus auf ein Gerät, das ein gutes VR-Erlebnis auch ohne Kabel und PC-Grafikkarte bieten kann. Das könnte mehr Leute überzeugen, sich so eine Brille zu kaufen. Die Buchstaben VR stehen für „Virtuelle Realität“. Mit den Brillen kann man zum Beispiel in die Welt eines Computerspiels eintauchen oder Fernsehen in 3D schauen.

Mehr Megapixel: Schärfere Bilder mit Smartphonekamera

Smartphonekameras werden 2020 womöglich noch besser: Bei den neuen Modellen Samsung Galaxy S11 und Huawei P40 Pro wird nach Angaben des Technikfachmagazines „Inside Digital“ vermutet, dass die Brennweiten der Kameras länger werden – und sie noch mehr Megapixel haben werden. Das hat zwei Vorteile: Fotos werden im Detail besser – und auch nachts kommt man auf bessere Ergebnisse. Auch die Videoauflösung soll steigen: Mit dem Smartphone können 2020 womöglich Videos in 8K-Auflösung gefilmt werden.

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Streaming: Disney+ macht Netflix und Amazon Prime Konkurrenz

Ein neuer Streamingdienst kommt nach Deutschland: Mit Disney+ macht ein neues Angebot Netflix, Amazon Prime und Co. Konkurrenz. In den USA, Niederlanden und Kanada ist die Plattform von Disney bereits erhältlich – in Deutschland kommt Disney+ am 31. März auf den Markt. Mit Kosten in Höhe von 6,99 Euro im Monat ist es im Vergleich zu Netflix und Amazon Prime der günstigste Streamingdienst hierzulande.

Filme und Serien, darunter „Star Wars“, „Die Eiskönigin“ und „Die Avengers“ haben dann allesamt bei Disney+ ein neues Zuhause. Wie viele Streamingdienste in Zukunft noch hinzukommen und ob man dann überhaupt noch den Überblick behalten kann, wird sich zeigen.

Graphen: Zukunftsträchtiges Material für Smartphones verringert Akkuladezeit

2017 kündigte Samsung einen Durchbruch an: Forscher am Samsung Advanced Institute of Technology (SAIT) konnten einen „Ball aus Graphen“ entwickeln, der in Lithium-Ionen-Akkus 45 Prozent mehr Kapazität und auch eine fünfmal so hohe Ladegeschwindigkeit bietet. Noch wird das für Smartphones nicht verwendet. Doch das könnte sich schon bald ändern: Huawei will mit seinem angekündigten P40 Pro nach Angaben von „Inside Digital“ angeblich auf Graphen für den Akku setzen.

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Das würde Prognosen zufolge die Akkuladezeit deutlich verringen. Ob Graphenakkus schon 2020 den Durchbruch schaffen oder nicht: Schnell ladbare Handyakkus werden auch im neuen Jahr wieder im Trend sein.

RND/bk/dpa


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