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Fünf Faktoren für einen gesunden Schlaf

Studie legt nahe: Wer gut schläft, lebt länger

Eine Studie legt nahe: Männer leben bis zu 4,7 Jahre länger, wenn sie gut schlafen.

Eine Studie legt nahe: Männer leben bis zu 4,7 Jahre länger, wenn sie gut schlafen.

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Guter Schlaf könnte einer aktuellen Studie zufolge die Lebenserwartung verlängern. US-amerikanische Forschende haben fünf gesunde Schlafangewohnheiten identifiziert, die einen guten und gesunden Schlaf ausmachen. Wer alle diese fünf Faktoren erfüllt, hat demnach ein geringes Sterberisiko.

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Fünf gesunde Schlafgewohnheiten: Nicht nur die Dauer ist entscheidend

Die fünf Faktoren für einen gesunden Schlaf sind:

  • Sieben oder acht Stunden Schlaf pro Nacht
  • Höchstens zwei Nächte mit Einschlafproblemen pro Woche
  • Höchstens zwei Nächte mit Durchschlafschwierigkeiten pro Woche
  • Fünf Tage pro Woche, an denen Sie sich nach dem Aufwachen gut erholt fühlen
  • Keine Schlafmittel einnehmen

Die Forschenden analysierten die Daten von mehr als 172.000 Menschen, die zwischen 2013 und 2018 Fragebögen zum Thema Schlaf beantwortet hatten. Die Teilnehmenden hatten darin mit einer Zahl bewertet, inwiefern sie jede der fünf Faktoren erfüllen. Die Forschende verglichen diese Daten über vier Jahre später dann mit denen des nationalen Todesindex. Damit wollten sie überprüfen, ob und welches Schlafverhalten zu einem früheren Tod beitrug.

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Wer gut schläft, hat ein geringeres Sterberisiko

Das Ergebnis: Guter Schlaf kann das Sterberisiko verringern. Wer alle fünf guten Schlafgewohnheiten erfüllte, hatte ein jeweils rund 20 Prozent geringeres Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder Krebs zu sterben. Die Gefahr, an anderen Ursachen sterben, war sogar 40 Prozent geringer als bei denjenigen, die die Faktoren für einen guten Schlaf nicht erfüllten.

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Bei Männern stieg zudem die Lebenserwartung durch guten Schlaf um 4,7 Jahre, bei Frauen um 2,4 Jahre. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schätzen aufgrund der Ergebnisse ihrer Studie, dass 8 Prozent aller Todesfälle auf schlechte Schlafgewohnheiten zurückzuführen sein könnten.

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