Jetzt bei 66 Prozent

RKI-Wochenbericht: Dominierende Omikron-Variante BA.5 legt weiter zu

23.06.2022, Bayern, München: Ein Mitarbeiter einer Apotheke in der Innenstadt hält einen Corona-Schnelltest in der Hand. Die seit einiger Zeit in Deutschland dominierende Omikron-Subvariante BA.5 hat nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) zuletzt noch einmal zugelegt.

Berlin. Die seit einiger Zeit in Deutschland dominierende Omikron-Subvariante BA.5 hat nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) zuletzt noch einmal zugelegt. Ihr Anteil habe nach jüngsten Erkenntnissen – einer Stichprobe von vorletzter Woche – knapp 66 Prozent betragen, wie im RKI-Wochenbericht von Donnerstagabend ausgewiesen ist. In der Woche davor hatte der Anteil von BA.5 bei etwa 52 Prozent gelegen.

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Wie die RKI-Experten in dem Bericht schrieben, setzte sich zuletzt auch der Anstieg der Variante BA.4 fort, allerdings weniger stark als in den vorigen Wochen – er lag demnach den jüngsten Erkenntnissen nach bei etwa 7 Prozent. In Deutschland wird nur bei einem kleinen Teil positiver Proben das Erbgut komplett untersucht.

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Bei der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz ist demnach auch ein klarer Anstieg in der letzten Woche deutlich geworden: Sie stieg um 38 Prozent. Auch bei der Zahl der Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen und der Zahl auf Intensivstationen behandelter Menschen mit Covid-19 gab es dem Bericht nach in der letzten Woche ein deutliches Plus.

Vor dem Hintergrund wieder steigender Inzidenzen durch die stärkere Verbreitung der Sublinien BA.4 und BA.5 mahnt das RKI dazu, die Maßnahmen zur Infektionsvermeidung weiterhin einzuhalten. In diesem Kontext betonten die Experten via Twitter auch, dass insbesondere für Menschen mit Booster-Impfung „weiterhin von einem sehr guten Impfschutz gegenüber einer schweren Erkrankung ausgegangen werden“ könne.

RND/dpa

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