Niedrige Impfraten als Grund

WHO: Mehr als eine Million Corona-Tote seit Jahresbeginn

Ein Bestattungsunternehmer schreibt „C19" auf ein Schild mit dem Hinweis „Infektiös" auf einen Sarg mit einem Verstorbenen, der an dem Coronavirus gestorben ist.

Ein Bestattungsunternehmer schreibt „C19" auf ein Schild mit dem Hinweis „Infektiös" auf einen Sarg mit einem Verstorbenen, der an dem Coronavirus gestorben ist.

Genf. Mehr als eine Million Menschen sind seit Anfang des Jahres im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Das gab die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag in Genf bekannt. Angesichts dieser Zahl könne keine Rede davon sein, dass die Welt gelernt habe, mit Corona zu leben, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus während einer Pressekonferenz.

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Tedros wies darauf hin, dass eigentlich alle Mittel zur Verfügung stünden, um diese Todesfälle zu verhindern. Trotzdem habe ein Drittel der Weltbevölkerung noch immer keine Erstimpfung gegen das Corona-Virus erhalten. Drei Viertel aller älteren Menschen in ärmeren Ländern habe ebenfalls noch keinen Impfschutz.

Der Generaldirektor der WHO berichtete jedoch auch über positive Trends in Afrika, wo Länder mit bislang niedrigen Impfraten nun aufholten.

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RND/dpa

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