Auf der Theresienwiese

Münchner Stadtrat für gigantische Silvestershow von Rammstein

Rammstein Frontsänger Till Lindemann (rechts) feuert auf der Bühne einen Flammenwerfer ab. Links steht Band-Mitglied Christian Lorenz.

Rammstein Frontsänger Till Lindemann (rechts) feuert auf der Bühne einen Flammenwerfer ab. Links steht Band-Mitglied Christian Lorenz.

München. Ob es genehmigt wird, ist noch völlig offen, doch grundsätzlich hat sich der Münchner Stadtrat für das geplante Mega-Konzert der Band Rammstein an Silvester ausgesprochen. Gegen die Stimmen von Grünen, Linken und ÖDP habe der Feriensenat beschlossen, die Theresienwiese als Veranstaltungsort zur Verfügung zu stellen, sagte ein Sprecher der Stadt am Mittwoch. Allerdings vorbehaltlich der Genehmigung des Konzerts mit geplant 145.000 Zuschauern durch das Kreisverwaltungsreferat - und das hat große Bedenken.

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Angesichts der ungewöhnlich kurzen Vorbereitungszeit und fehlenden Erfahrungen mit einem Konzert dieser Größenordnung auf der Theresienwiese sieht die Behörde besonders die Sicherheit der Besucher kritisch. Darüber hinaus gebe es von der Zusammenarbeit mit den in der Silvesternacht ohnehin stark belasteten Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehr bis hin zur An- und Abreise mit Pkw und Bahn noch viel zu klären. Auch für das Tollwood-Winterfestival, in dessen Rahmen auf dem Gelände seit 22 Jahren eine eher ruhigere Silvester-Gala stattfindet, müsse eine Lösung gefunden werden.

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Die SPD-Fraktion brachte deshalb einen Änderungsantrag durch, wonach unter anderem der Vorverkauf erst nach der Genehmigung beginnen dürfe, um die Behörde nicht unter Druck zu setzen. Beim Konzert von Andreas Gabalier vor wenigen Tagen, das vom selben Veranstalter organisiert wurde, war die Genehmigung aufgrund zahlreicher notwendiger Nachbesserungen im Sicherheitskonzept erst einen Tag vorher erteilt worden.

RND/dpa

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