Italienische Primaballerina Carla Fracci ist tot

Carla Fracci, aufgenommen im Jahr 2015.

Carla Fracci, aufgenommen im Jahr 2015.

Mailand. Die italienische Primaballerina Carla Fracci ist im Alter von 84 Jahren in Mailand gestorben. Die Mailänder Scala gab am Donnerstag „mit großer Betroffenheit“ ihren Tod bekannt, ohne Details zu nennen. Italienische Medien berichteten, Fracci habe an einer Krebserkrankung gelitten. Berühmt wurde Fracci für ihre Leistung in den klassischen Balletten wie „Giselle“ und „Schwanensee“.

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Das Opernhaus erinnerte an den „märchenhaften Aufstieg“ der Tochter eines Straßenbahnfahrers, die es mit Talent und harter Arbeit zur berühmtesten Balletttänzerin der Welt geschafft habe. Sie habe Generationen junger Menschen inspiriert und das nicht nur in der Welt des Tanzes, erklärte das Teatro alla Scala. Fracci bilde einen Bezugspunkt für die Stadt Mailand und die italienische Kultur.

Mit zehn Jahren besuchte Fracci schon die Ballettschule der Scala

Schon im Alter von zehn Jahren wurde Fracci in die Ballettschule der Scala aufgenommen und machte acht Jahre später ihren Abschluss. 1958 stieg sie zur Primaballerina auf und stand auch in Großbritannien und den USA auf der Bühne. Zuschauer verbinden mit ihr am stärksten die Rolle der Giselle, die an der Seite von Rudolf Nurejev und Mikhail Baryshnikov sowie des dänischen Stars Erik Bruhn tanzte. Einer ihrer späten Partner war Roberto Bolle an der Scala, der sich an ihre „menschliche Großzügigkeit“ erinnerte.

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57 Jahre mit Theaterdirektor verheiratet

Zuletzt trat Fracci 2000 an der Scala auf, in der Rolle der Luce in „Excelsior“. Im Januar 2021 unterrichtete sie als Teil einer Fernsehdokumentation eine Masterclass „Giselle“ an der Oper, was Teil einer Fernsehdokumentation wurde. „Es war sehr berührend, nach mehr als 20 Jahren an die Scala zurückzukehren“, sagte sie dem Sender Sky TG24.

Fracci war 57 Jahre mit dem Theaterdirektor Beppe Menegatti verheiratet. Die beiden haben einen Sohn, Francesco Menegatti.

RND/AP

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