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Hannover

An diesem Wochenende gibt es Dutzende Konzerte

„Hunting High And Low“: Die A-ha-Stars Magne Furuholmen (vorn, v. l.), Morten Harket und  Pal Waaktaar-Savoy kommen mit kleiner Bandverstärkung in die Tui-Arena.

„Hunting High And Low“: Die A-ha-Stars Magne Furuholmen (vorn, v. l.), Morten Harket und Pal Waaktaar-Savoy kommen mit kleiner Bandverstärkung in die Tui-Arena.

Hannover. Livemusik boomt, das Konzertjahr hat definitiv angefangen. Dutzende Shows gibt es am Wochenende in Hannover, viele sind schon ausverkauft wie das der Bluesrockveteranen von Wishbone Ash in der Bluesgarage, Glasperlenspiel im Capitol oder der Alex Mofa Gang im Lux.

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Aber es gibt noch Hochkarätigeres im Angebot, zum Beispiel alte Bekannte aus Norwegen. Dafür, dass sich die drei Popstars von a-ha schon zurückgezogen hatten, sind sie eigentlich ziemlich aktiv. 2016 schauten sie mit einer Art Come­backshow in Hannover vorbei, nun legen sie mit einer Tournee zum Unplugged-Gastspiel beim Musiksender MTV nach und werden am heutigen Freitagabend wieder in der Tui-Arena spielen. Leiser und verhaltener diesmal – und unterstützt von einer Band, die den einst synthiepoppigen a-ha-Hits eine neue Farbe zwischen Songwriterpop und kammermusikalischer Heimeligkeit gibt. Um 20 Uhr geht's los, Karten gibt es noch an der Abendkasse.

Zur gleichen Zeit gibt es ein Wiedersehen an anderer Stelle – mit einem Sänger, der ein bisschen aus dem Blickfeld geraten ist: Helmut Lotti. Der belgische Sänger hatte sich 2011 vom Konzertbetrieb abgemeldet und ist nun wieder da, etwas kahler auf dem Kopf, aber mit neuem Mut "back into the light", wie das Konzertmotto verheißt. Lotti bleibt ein Wanderer zwischen den Musikwelten, hat Coverversionen von Simon & Garfunkel, Adamo und Leonard Cohen aufgenommen, wird am heutigen Freitag im Theater am Aegi aber auch ein bisschen zurückgehen in die Neunziger, als er zu einem der bekanntesten Sänger in Deutschland wurde. Um 20 Uhr startet sein Konzert, es gibt Karten an der Abendkasse.

Wem der Name Whiskey Foundation im Hinterkopf klingelt, könnte sie vor einigen Jahren als Vorband auf einem AC/DC-Konzert gesehen haben. Treibender Bluesrock, viel Schweiß und Herzblut auf der Bühne und Eisen in der Stimme, das werden die fulminanten Münchener im kleinen Lux am Schwarzen Bären noch intensiver zelebrieren als auf der Riesenbühne auf dem Messegelände. Heute Abend um 20  Uhr geht es los. Und wer bei feiner Musik auf Lokalkolorit nicht verzichten will, geht in die Marlene, da gibt's Handgemachtes: Heute Abend Ecki Hüdepohl mit seinen Moon Pie Rats und viel Blues und Boogie, morgen Songwriter Robbie Ballhause, der sein neues Album präsentiert. Beide Konzerte beginnen um 20 Uhr.

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Von uj

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