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Region Hannover

Anzeige: Mann bietet kostenlose Gelbe Säcke bei Ebay an

Gelbe Säcke werden in der Stadt und im Umland kostenlos verteilt.

Gelbe Säcke werden in der Stadt und im Umland kostenlos verteilt.

Hannover.Weil er Gelbe Säcke für Verpackungsmüll beim Online-Verkaufsportal Ebay angeboten hat, kommen auf einen Bürger aus der Wedemark jetzt Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu. Wie der Niederlassungsleiter des Abfallunternehmens Remondis, Dieter Opara, sagt, sind die Säcke Eigentum von Remondis. Sie dürften nur zur Entsorgung von Leichtverpackungen verwendet werden. „Das steht klar ersichtlich auf den Säcken“, sagt er.

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Der Mann aus der Wedemark wollte 15 Rollen Gelber Säcke mit jeweils 13 Beuteln à 50 Liter verkaufen. Die Säcke tragen den Aufdruck „Remondis“, diese Säcke gibt es nur im Umland von Hannover, wo die Firma die Abfuhr übernommen hat. Die Säcke sollten 8,49 Euro kosten, zuzüglich 6,99 Euro Versandkosten. Bei Ebay finden sich auch andere Anbieter, die Gelbe Säcke verkaufen.

Auch Restabfallsäcke von Aha werden verkauft

Nach den Erfahrungen von Abfallentsorgungsunternehmen werden mehr als die Hälfte der ausgegeben Säcke zweckentfremdet. Die Nachfrage nach Gelben Säcke sei noch einmal angestiegen, seit der Abfallwirtschaftsbetrieb Aha für den Blauen Sack zur Altpapierentsorgung eine Gebühr eingeführt hat, berichtet Opera. Ähnliche Erfahrungen hat Aha in Hannover gemacht. Auch dort würde der Verkauf von Gelben Säcken bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, sagt Aha-Chef Thomas Schwarz. Er vermutet, dass viele Säcke zweckentfremdet werden, zum Beispiel als Beutel in der Küche für den Hausmüll oder zur Aufbewahrung von Spielzeug auf dem Dachboden.

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Kein Problem hat Aha dagegen mit dem Verkauf von Restabfallsäcken bei Ebay. Derzeit werden dort zum Beispiel 10 Säcke für 19,99 Euro angeboten. Es sei nicht verboten, die Restabfallsäcke oder die Gutscheine weiter zugeben, sagt Aha-Sprecherin Helene Herich. Denn das entsprechende Müllvolumen sei mit den Abfallgebühren bereits bezahlt. Deshalb könne jeder Bürger damit machen, was er wolle.

Von Mathias Klein

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