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Mordermittlungen

Axtmörder von Kalletal: Polizei fahndet an der A2 bis Hannover

Fahndung entlang der A2: Die Polizei schließt nicht aus, dass Elchin Agaew gezielt osteuropäische Fernfahrer anspricht, um seine Flucht fortzusetzen.

Fahndung entlang der A2: Die Polizei schließt nicht aus, dass Elchin Agaew gezielt osteuropäische Fernfahrer anspricht, um seine Flucht fortzusetzen.

Hannover/Bielefeld. Die Polizei aus Nordrhein-Westfalen hat die Suche nach dem mutmaßlichen Axtmörder Elchin Agaew bis nach Hannover ausgeweitet. "Die Kollegen haben uns um Ausweitung des Zeugenaufrufs gebeten", sagt der hiesige Polizeisprecher Dennis Schmitt. Der 36-Jährige soll in der Nacht zu Sonnabend in Kalletal (Kreis Lippe) aus Eifersucht erst einen Konkurrenten mit einer Axt umgebracht und dann noch seine Ex-Freundin vergewaltigt haben. Die Ermittler warnen, sich dem gefährlichen Mann zu nähern.

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Der Grund für das Miteinbeziehen der Region Hannover: die Autobahn 2 Richtung Osten. „Nach den bisherigen Ermittlungen erscheint es möglich, dass Elchin Agaew Kontakt zu osteuropäischen Fernkraftfahrern und anderen Reisenden sucht oder gesucht hat“, heißt es seitens der Bielefelder Polizei. Deshalb seien auch die nächstgelegenen Ermittlungsbehörden informiert worden, darunter die der niedersächsischen Landeshauptstadt. Derzeit sollten aus Sicherheitsgründen keine Anhalter mitgenommen werden.

Zwei Fotos: Der Fahndungsaufruf zeigt diese beiden Bilder des mutmaßlichen Axtmörders. Der 36-Jährige soll einen Konkurrenten aus Eifersucht umgebracht haben.

Zwei Fotos: Der Fahndungsaufruf zeigt diese beiden Bilder des mutmaßlichen Axtmörders. Der 36-Jährige soll einen Konkurrenten aus Eifersucht umgebracht haben.

Polizei verteilt Flyer zum Axtmörder an Lkw-Fahrer

In Nordrhein-Westfalen verteilte die Polizei deshalb am Donnerstag Flugblätter auf Raststätten und Parkplätzen entlang der A2. Um möglichst viele Lkw-Fahrer zu erreichen, wurde der Inhalt auch ins Polnische, Russische und Tschechische übersetzt. Im Raum Hannover sind solche Verteilaktionen laut Sprecher Schmitt nicht geplant. „Es geht darum, die Menschen zu sensibilisieren.“ Elchin Agaew sollte auch nicht direkt angesprochen werden. Stattdessen bittet die Mordkommission „Weser“ in Bielefeld unter Telefon (0521) 545 46 46 um Hinweise. Alternativ geht auch der Notruf 110.

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