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Prozess gegen Safia S.

BGH urteilt über Messerangriff auf Polizisten im Hauptbahnhof

Safia S. hatte den Bundespolizisten im Februar 2016 im Hauptbahnhof von Hannover angegriffen.

Safia S. hatte den Bundespolizisten im Februar 2016 im Hauptbahnhof von Hannover angegriffen.

Hannover/Karlsruhe.Der Bundesgerichtshof (BGH) verkündet an diesem Donnerstag sein Urteil im Fall der jugendlichen IS-Sympathisantin Safia S.. Die Gymnasiastin hatte am 26. Februar 2016 in Hannover einen Polizisten bei einer Kontrolle im Hauptbahnhof niedergestochen und schwer verletzt.

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Das Oberlandesgericht Celle hatte die heute 17-Jährige unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu einer sechsjährigen Jugendstrafe wegen versuchten Mordes mit gefährlicher Körperverletzung und Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung verurteilt. Ein heute 21-jähriger Deutsch-Syrer wurde zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt, weil er die geplante Tat nicht angezeigt hatte.

 Dagegen legten die beiden Revision ein (AZ: 3 StR 286/17). Aus Sicht der Verteidigung handelte das Mädchen nicht im Auftrag des IS. Würde der BGH dem folgen, würde Safia S. mit einer wesentlich geringeren Strafe davonkommen.

Safia S. hatte am 26. Februar 2016 im Hauptbahnhof Hannover einen Polizisten niedergestochen. Die Tat diente aus Überzeugung des OLG Celle der Unterstützung der Terrormiliz Islamischer Staat. Ermittler werten den Angriff als die erste vom IS in Deutschland in Auftrag gegebene Tat. Safia hatte die Attacke eingeräumt und sich in einem Brief aus der Untersuchungshaft sowie im Prozess bei dem Polizisten entschuldigt.

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Von dpa

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