Burg

Heute Bombenevakuierung in Hannover: Das müssen die Betroffenen wissen

Bombenverdacht: Auf dem Baugelände Gretelriede/Ecke Innersteweg könnte mindestens ein Weltkriegsblindgänger liegen.

Bombenverdacht: Auf dem Baugelände Gretelriede/Ecke Innersteweg könnte mindestens ein Weltkriegsblindgänger liegen.

Hannover. Auf einem Baugelände in Hannover-Burg könnte eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg liegen. Um Gewissheit zu haben, muss die Anomalie im Boden allerdings ausgegraben werden – mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen. Deshalb plant die Feuerwehr für Donnerstag, 31. März, eine großangelegte Evakuierung. Rund 6500 Menschen sind davon betroffen, jetzt sind alle wichtigen Informationen über die Maßnahme bekannt.

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Wo befindet sich der Bombenverdacht?

Bombenverdacht: Auf dem Baugelände Gretelriede/Ecke Innersteweg könnte ein Weltkriegsblindgänger liegen.

Bombenverdacht: Auf dem Baugelände Gretelriede/Ecke Innersteweg könnte ein Weltkriegsblindgänger liegen.

Die Anomalie wurde im Rahmen von Sondierungen auf einem Baufeld an der Ecke Gretelriede/Innersteweg entdeckt. Auf dem Gebiet fanden vor Kurzem Abrissarbeiten statt, im nächsten Schritt sollen drei Mehrfamilienhäuser entstehen. Möglicherweise könnte sich die Blindgängerzahl noch erhöhen. Laut Feuerwehr gibt es in unmittelbarer Nachbarschaft noch zwei weitere Verdachtspunkte, die aber noch weiter analysiert werden müssen.

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Wann beginnt die Evakuierung?

Nach Angaben der Feuerwehr beginnt die geplante Evakuierung am kommenden Donnerstag, 31. März, um 15 Uhr. Aus Sicherheitsgründen wird um die Fundstelle ein Sperrradius von einem Kilometer gezogen. Im besten Fall haben sogar schon vorher alle Betroffenen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Die Einsatzkräfte bitten, dass vorsorglich auch die eigenen Nachbarn informiert werden.

Wer muss raus?

Rund 6500 Menschen müssen das Gebiet verlassen, damit die Fundstelle untersucht und die Bombe gegebenenfalls entschärft werden kann. Betroffen sind Bereiche der Stadtteile Burg, Ledeburg, Leinhausen und Hainholz. Hier finden Sie eine genaue Auflistung der Straßen inklusive betroffener Hausnummern.

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Wo kann ich während der Evakuierung hingehen?

Viel Platz: Die Sporthalle der Goetheschule dient während der Evakuierung als Sammelunterkunft.

Viel Platz: Die Sporthalle der Goetheschule dient während der Evakuierung als Sammelunterkunft.

Am einfachsten ist es, während der Maßnahme bei Verwandten oder Freunden unterzukommen – oder sich anderweitig in der Stadt die Zeit zu vertreiben. Wichtig dabei: Da die Evakuierung mehrere Stunden dauern kann, sollten alle an wichtige Medikamente denken. Das Gleiche gilt für Babynahrung, wenn junge Familien Säuglinge haben. Für diejenigen, die keine direkte Anlaufstelle haben, gibt es eine Sammelunterkunft für die Dauer der gesamten Maßnahme. Dort bekommen die Wartenden auch etwas zu essen und trinken. Die Unterkunft wird in der Sporthalle der Goetheschule in Herrenhausen eingerichtet. Der Zugang ist über die Haltenhoffstraße möglich.

Gibt es Shuttle-Busse zur Unterkunft?

Für den Transport vom Evakuierungsgebiet zur Sammelunterkunft pendeln Üstra-Busse. Deren Nutzung ist kostenlos. Die Stationen zum Einsteigen unterwegs lauten:

  • Harzburger Platz/Kreuzung Vinnhorster Weg
  • Gretelriede/Kreuzung Vinnhorster Weg
  • Am Fuhrenkampe
  • Bahnhof Leinhausen
  • Verdener Platz
  • Heusingerstraße
  • Sammelunterkunft

Wichtig: Die Busse fahren ausschließlich aus dem Gebiet heraus. Mitfahren in die Gegenrichtung ist nicht möglich.

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Wie wird Gehbehinderten geholfen?

Gehbehinderte Personen sollten möglichst frühzeitig einen Krankentransport anfordern – am besten vor der Evakuierung am Donnerstag. Koordiniert wird das Ganze unter der Telefonnummer 19 222.

Was machen Corona-positive oder Personen in Quarantäne?

Trotz Coronainfektion oder häuslicher Quarantäne müssen Personen das Sperrgebiet ebenfalls verlassen. Die Feuerwehr bittet diejenigen allerdings, sich vorab beim kostenlosen Bürgertelefon zu melden. Hintergrund ist, dass genau für diese Fälle eine separate Unterkunft bereitgestellt wird. Dort können dann alle isoliert auf das Ende der Evakuierung warten.

Wie erreiche ich das Servicetelefon?

Das kostenlose Bürgertelefon für die Evakuierungsmaßnahme ist erreichbar unter der Rufnummer 0800/731 31 31. Die kostenlose Hotline ist am Montag und Mittwoch jeweils von 10 bis 15 Uhr besetzt. Am eigentlichen Evakuierungstag sind die städtischen Mitarbeiter von 8 Uhr bis zum Ende der Maßnahme telefonisch zur Stelle.

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