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Nordstadt

Bürgerabend zu Wohnungsbau wegen Andrang verschoben

Bisher nutzt der Großhandel Bumke noch sein altes Gelände am Engelbosteler Damm.

Bisher nutzt der Großhandel Bumke noch sein altes Gelände am Engelbosteler Damm.

Hannover. Der Andrang war zu groß: Weil zahlreiche Bürger vor der Tür bleiben mussten, hat das Theo Gerlach Wohnungsbau-Unternehmen Donnerstag Abend eine Diskussion zu Wohnungsbau in der Nordstadt verschoben. "Wir wollen nicht, dass Unzufriedenheit aufkommt", sagt Geschäftsführer Helmut Kummer. Das Unternehmen will ein neues Wohnquartier auf dem bisherigen Gelände des Elektro- und Sanitärgroßhandels Bumke am Engelbosteler Damm entwickeln und hatte zur Ideenfindung eingeladen.

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Das Interesse hat die Veranstalter überrollt. In den Saal im Stadtteilzentrum Bürgerschule passen 120 Menschen, rund 80 weitere bekamen keinen Einlass mehr. Kummer hatte sich sagen lassen, dass bei Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung meist gut hundert Anwohner kommen. „Wir wollen allen, die mitdiskutieren wollen, auch die Möglichkeit dazu geben“, betont Moderatorin Stephanie Ralph vom Büro Koris. Deshalb wird nun zügig ein größerer Raum sowie ein neuer Termin gesucht.

Das neue Wohnquartier in der Nordstadt entsteht in zentraler Lage. Der Elektro-, Heizungs- und Sanitärgroßhandel Hermann Albert Bumke verlässt sein angestammtes Gelände spätestens im nächsten Jahr. Gerlach Wohnungsbau hat das rund 8200 Quadratmeter große Gewerbeareal bereits Ende 2017 erworben, die Stadt hat eine Änderung des Bebauungsplans eingeleitet. „Wir wollen ein Projekt entwickeln, das funktioniert und zur Nordstadt passt. Deshalb ist es uns wichtig, dass wir vor dem Beginn der Planungen in den Dialog gehen und Ideen einsammeln“, sagt Kummer.

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Die Gruppe Interventionalistische Linke hatte eine Woche zuvor zu einem öffentlichen Vorbereitungstreffen eingeladen, an dem bereits 80 Bürger teilnahmen. „Erschwingliches Wohnen ist jetzt einfach ein großes Thema“, betont eine Nordstädterin.

Von Bärbel Hilbig

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