Linden-Süd

Das wird Hannovers neue Skateboard-Attraktion

Im neuen Skatepool wird alles von Hand gemacht.

Im neuen Skatepool wird alles von Hand gemacht.

Hannover. Wenn Ende des Jahres der erste Bauabschnitt beendet ist, wird das Gelände an der Ihme sein Gesicht völlig verändert haben. Eine Besonderheit des Parks ist Hannovers erster sogenannter Skatepool. „Er ist in Absprache mit der hannoverschen Skaterszene entstanden“, sagt Lennie Burmeister von der Firma Yamato Living Ramps, die ihn baut. Das Konzept knüpft an die Urform der heutigen Skateranlagen an. In den Siebzigerjahren nutzte man in Kalifornien leere Swimmingpools mit ihren gerundeten Übergängen zwischen Beckenboden und Seitenwänden für den Sport auf Rollen.

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Teil zwei der Skateranlage, die in dieser Form in Hannover einzigartig sein soll, entsteht in Form der Flow-Arena. In ihr befinden sich Rampen und frei modellierte Abschnitte, die so angeordnet und verbunden sind, dass die Skater flüssig unterwegs sein können. „Alles entsteht in Handarbeit mit Ortbeton, weil man derartige Sachen mit Fertigteilen nicht konstruieren kann“, sagt Burmeister.

Der neue Stadtteilpark an der Ihme wird in drei Abschnitten gebaut und sich auf einer Fläche von 1,6 Hektar ausdehnen. „Wir haben in den Planungen viel Wert auf Bürgerbeteiligung gelegt“, sagt die für die Gestaltung zuständige Landschaftsarchitektin Gwendolyn Kusters. Herausgekommen ist dabei eine Anlage, die viel vom alten Baumbestand behält, aber auch über ein Basketballfeld verfügen wird, über Sitzgelegenheiten und einen direkten Zugang zum Ihme-Ufer und einen Mehrgenerationen-Fitnessparcours.

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Insgesamt lässt sich die Stadt den Park rund 1,6 Millionen Euro kosten. Auf den aktuellen Bauabschnitt folgen weitere Bereiche bis zur Benno-Ohnesorg-Brücke. Auch hier sollen die Bürger wieder eingebunden werden; es wird allerdings weniger Gestaltungsmöglichkeiten geben. „Die Grünstreifen in dem Bereich sind schmaler“, sagt Kusters.

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