Die Arbeitschritte im DHL-Zustellzentrum

In der Nordstadt hat DHL eine neue Zustellbasis eröffnet – 8000 Pakete werden hier jeden Tag sortiert. „Wir können die Sortiermenge verdoppeln“, sagt DHL-Chef Lars Borne. Ein Überblick über die Arbeitsschritte.
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In der Nordstadt hat DHL eine neue Zustellbasis eröffnet – 8000 Pakete werden hier jeden Tag sortiert. „Wir können die Sortiermenge verdoppeln“, sagt DHL-Chef Lars Borne. Ein Überblick über die Arbeitsschritte.

Anliefern: Am frühen Morgen nimmt das Zustellzentrum am Weidendamm seinen Betrieb auf. Lastwagen bringen Berge von Päckchen aus dem Paketzentrum Anderten. Auf der Rückseite des gelben, schachtelartigen Gebäudes in der Nordstadt halten die Laster und öffnen ihre Laderäume. DHL-Mitarbeiter wuchten die Pakete auf ein Förderband, das die Waren ins Innere des Zustellzentrums befördert. Sperrige Pakete, etwa Flachbildschirme,  werden nicht aufs Band geladen, sondern in einen Lagerraum gebracht. Dort werden sie vom jeweiligen Zusteller abgeholt.
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Anliefern: Am frühen Morgen nimmt das Zustellzentrum am Weidendamm seinen Betrieb auf. Lastwagen bringen Berge von Päckchen aus dem Paketzentrum Anderten. Auf der Rückseite des gelben, schachtelartigen Gebäudes in der Nordstadt halten die Laster und öffnen ihre Laderäume. DHL-Mitarbeiter wuchten die Pakete auf ein Förderband, das die Waren ins Innere des Zustellzentrums befördert. Sperrige Pakete, etwa Flachbildschirme,  werden nicht aufs Band geladen, sondern in einen Lagerraum gebracht. Dort werden sie vom jeweiligen Zusteller abgeholt.

Weitertransport: dWie Koffer auf Förderbändern im Flughafen gleiten die Pakete durch die Halle. Eine rote Rampe (links im Bild) befördert die Päckchen auf eine höhere Ebene. Dort werden die Pakete dann sortiert. Alles geschieht automatisch, ohne dass ein Mitarbeiter Hand anlegen muss. Letztlich ist mit dem Betrieb der Halle und seiner Sortieranlage nur eine Handvoll Menschen beschäftigt. Die meisten Mitarbeiter der Paketbasis in der Nordstadt sind Zusteller und Entlader. Die Förderbänder stammen übrigens tatsächlich von einer Firma, die für Flughäfen Koffer-Transportbänder herstellt
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Weitertransport: dWie Koffer auf Förderbändern im Flughafen gleiten die Pakete durch die Halle. Eine rote Rampe (links im Bild) befördert die Päckchen auf eine höhere Ebene. Dort werden die Pakete dann sortiert. Alles geschieht automatisch, ohne dass ein Mitarbeiter Hand anlegen muss. Letztlich ist mit dem Betrieb der Halle und seiner Sortieranlage nur eine Handvoll Menschen beschäftigt. Die meisten Mitarbeiter der Paketbasis in der Nordstadt sind Zusteller und Entlader. Die Förderbänder stammen übrigens tatsächlich von einer Firma, die für Flughäfen Koffer-Transportbänder herstellt

Einordnen: Der automatische Scanner ist das Herzstück der Anlage. Lichtsensoren erfassen den sogenannten Identcode auf den Paket-Aufklebern. In dem Streifencode sind die Adressen gespeichert. Die Adresse wird einem Zustellbereich zugeordnet, der sich aber nicht mit einem Stadtteil deckt. Nach dem Scannen gleiten die Pakete noch ein Stückchen auf dem Förderband weiter. Dann werden sie von automatischen Schiebern vom Band geschubst und rutschen eine Rampe hinunter. Welche Pakete wohin geschoben werden, richtet sich nach dem eingescannten Adresscode.
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Einordnen: Der automatische Scanner ist das Herzstück der Anlage. Lichtsensoren erfassen den sogenannten Identcode auf den Paket-Aufklebern. In dem Streifencode sind die Adressen gespeichert. Die Adresse wird einem Zustellbereich zugeordnet, der sich aber nicht mit einem Stadtteil deckt. Nach dem Scannen gleiten die Pakete noch ein Stückchen auf dem Förderband weiter. Dann werden sie von automatischen Schiebern vom Band geschubst und rutschen eine Rampe hinunter. Welche Pakete wohin geschoben werden, richtet sich nach dem eingescannten Adresscode.

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Sortieren: Haben die Pakete das Förderband verlassen, rutschen sie über verschiedene Rampen direkt in die Sammelbereiche für die jeweiligen Zustellbezirke. Der Adresscode bestimmt, welcher Bezirk das ist. 78 Rampen zweigen vom Förderband ab. Das bedeutet: 78 Zustellbezirke werden vom Paketzentrum Nordstadt bedient, ebenso viele Zusteller liefern die Päckchen später aus. DHL betont, dass die Pakete „ganz sanft“ in ihre Sammelecken rutschen. Dort können sich bis zu 250 Sendungen am Tag stapeln, ohne dass die Pakete beschädigt werden.
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Sortieren: Haben die Pakete das Förderband verlassen, rutschen sie über verschiedene Rampen direkt in die Sammelbereiche für die jeweiligen Zustellbezirke. Der Adresscode bestimmt, welcher Bezirk das ist. 78 Rampen zweigen vom Förderband ab. Das bedeutet: 78 Zustellbezirke werden vom Paketzentrum Nordstadt bedient, ebenso viele Zusteller liefern die Päckchen später aus. DHL betont, dass die Pakete „ganz sanft“ in ihre Sammelecken rutschen. Dort können sich bis zu 250 Sendungen am Tag stapeln, ohne dass die Pakete beschädigt werden.

Einladen: Zusteller bestücken ihre Fahrzeuge: An dieser Stelle kommen wieder Menschen ins Spiel. Die Zusteller fahren ihre Wagen ganz nah an die Ladezone heran. Dann geht es an die Sammelbecken hinter den Rutschen. Jeder Zusteller prüft, welches Paket in welcher Straße abgeliefert werden muss. Im Inneren des Lieferwagens stapeln die Zusteller ihre Päckchen in Regalen, sortiert nach Straßen. Auf der Liefertour muss es schnell gehen. Sind alle Pakete eingeräumt, muss der Zusteller im Lagerraum für sperrige Fracht vorbeischauen. Etwas Platz muss er also noch in seinem Lieferwagen lassen.
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Einladen: Zusteller bestücken ihre Fahrzeuge: An dieser Stelle kommen wieder Menschen ins Spiel. Die Zusteller fahren ihre Wagen ganz nah an die Ladezone heran. Dann geht es an die Sammelbecken hinter den Rutschen. Jeder Zusteller prüft, welches Paket in welcher Straße abgeliefert werden muss. Im Inneren des Lieferwagens stapeln die Zusteller ihre Päckchen in Regalen, sortiert nach Straßen. Auf der Liefertour muss es schnell gehen. Sind alle Pakete eingeräumt, muss der Zusteller im Lagerraum für sperrige Fracht vorbeischauen. Etwas Platz muss er also noch in seinem Lieferwagen lassen.

Ausliefern: Sind alle Pakete verstaut, rollen die gelben DHL-Fahrzeuge vom Hof. Erst kürzlich ist eine Erschließungsstraße auf dem Baugrundstück angelegt worden. Das Paketzentrum am Weidendamm liegt für City-Auslieferungen besonders günstig. Daher werden von hier aus Stadtteile wie Herrenhausen, Hainholz, Linden und die Calenberger Neustadt angesteuert. Um 16.30 Uhr kehren die Zusteller wieder zum Paketzentrum zurück. Auf ihrem Rückweg leeren sie die Packstationen und nehmen Pakete mit, die nicht abgeholt wurden. Am Weidendamm werden die Päckchen zwischengelagert.
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Ausliefern: Sind alle Pakete verstaut, rollen die gelben DHL-Fahrzeuge vom Hof. Erst kürzlich ist eine Erschließungsstraße auf dem Baugrundstück angelegt worden. Das Paketzentrum am Weidendamm liegt für City-Auslieferungen besonders günstig. Daher werden von hier aus Stadtteile wie Herrenhausen, Hainholz, Linden und die Calenberger Neustadt angesteuert. Um 16.30 Uhr kehren die Zusteller wieder zum Paketzentrum zurück. Auf ihrem Rückweg leeren sie die Packstationen und nehmen Pakete mit, die nicht abgeholt wurden. Am Weidendamm werden die Päckchen zwischengelagert.

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