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Verbrechen

Doppelmord von Neustadt-Hagen: Polizei sucht mit Foto nach verdächtigem 27-Jährigen

Der Tatort: In diesem Haus hat das getötete Ehepaar gelebt.

Der Tatort: In diesem Haus hat das getötete Ehepaar gelebt.

Hannover/Hagen. Nach dem Tötungsdelikt an einem Ehepaar aus Neustadt-Hagen haben Staatsanwaltschaft und Polizei nun einen Tatverdächtigen bekanntgegeben. Gesucht wird ein 27-jähriger Mann, der möglicherweise bewaffnet ist. Die Ermittler bitten um Hinweise aus der Bevölkerung und haben Fotos des Verdächtigen veröffentlicht.

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Bei dem Gesuchten Janni K. handelt sich um den Sohn der toten 53-Jährigen. „Der 27-Jährige steht im Verdacht, im Zeitraum seit dem 20. Mai das Haus des Ehepaars am Isenbargweg im Neustädter Ortsteil Hagen aufgesucht und seine Mutter und deren Ehemann aus bislang ungeklärten Motiven mit einem Messer tödlich verletzt zu haben“, sagt Kathrin Söfker von der Staatsanwaltschaft Hannover. Nach der Tat soll er die Flucht ergriffen haben. „Alle Fahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen bislang ergebnislos“, sagt die Staatsanwältin.

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Der Verdächtige könnte bewaffnet sein

Der Gesuchte ist etwa 1,90 Meter groß und schlank. „Auffällig ist sein schlaksiges Auftreten und abgezehrtes Aussehen“, so Söfker. Zur aktuellen Bekleidung können keine gesicherten Angaben gemacht werden. Da davon auszugehen ist, dass der Tatverdächtige weiterhin bewaffnet ist, sollte der Gesuchte keinesfalls angesprochen, sondern stattdessen direkt die Polizei verständigt werden.

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Polizeieinsatz in Hagen: Beamte durchsuchen den Ort mit Spürhunden.

Polizeieinsatz in Hagen: Beamte durchsuchen den Ort mit Spürhunden.

Am Freitag hatte die Polizei die Ortschaft Hagen abgesucht. Im Einsatz waren auch ein Hubschrauber sowie mehrere Spürhunde. Nach Informationen dieser Zeitung ist K. in dem Haus am Isenbargweg aufgewachsen, in dem er nun seine Mutter sowie seinen Stiefvater getötet haben soll. Zuletzt soll er in Neustadt gelebt und in einem Discounter in einem anderen Ortsteil gearbeitet haben.

Wer kann Hinweise zu Janni K. geben?

Eine Angehörige hatte Janni K. zu Beginn der Woche als vermisst gemeldet. Ein entsprechender Facebook-Post wurde mehr als 600-mal geteilt, bevor er gelöscht wurde. Eine Streifenwagenbesatzung war zur Wohnung des jungen Mannes gefahren, konnte ihn allerdings nicht antreffen. Allerdings wurde der 27-Jährige zu diesem Zeitpunkt weder als Vermisstenfall noch als Verdächtiger geführt, da weder eine Notlage noch eine Straftat gegen ihn vorlagen. Das hat sich nun offenbar geändert.

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Hinweise zum Aufenthaltsort des 27-Jährigen nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer (0511)1095555 entgegen.

Von Manuel Behrens

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