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Tag der Hörens

Faszination Klingonisch: Die Hörregion lud zur Hörkultur-Messe

Wie funktionieren Schallwellen? Bei der Veranstaltung Hörfidelity konnten Besucher Experimente dazu durchführen.

Wie funktionieren Schallwellen? Bei der Veranstaltung Hörfidelity konnten Besucher Experimente dazu durchführen.

Hannover.Hörkultur kann sehr vielfältig ausfallen. Das erlebten Besucher der neuen Veranstaltung Hörfidelity am Sonnabend im Pavillon. Bei der Mischung aus Messe, Kongress und Musikfestival lauschten mehrere Hundert Besucher den Ausführungen von Dr. Benjamin Knispel vom Max-Planck-Institut über die Geräusche aus dem All, probierten unter Anleitung von Stephan Michel das Ansteuern von Obertönen aus und ließen sich in die Geschichte von Hörhilfen von Dr. Martin Kinkel von Kind-Hörgeräte einführen. Es gab Workshops zu Rap, Beatboxing, Jodelkultur und Gesang. Man konnte Konzerten von Robby Balhause, Sängerin Tinatin und der Brassband Brass-Woofer erleben, sich im Nasenflötenspiel schulen lassen, Hörtests absolvieren und Märchenerzähler treffen.

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„Wir möchten gern für die Vielfalt des Hörens und die Kompetenzen dazu vor Ort in der Region Hannover werben“, sagte die Leiterin der Hörregion, Dorothée Rhiemeier. Darum gehörten auch Informationen zum der Schutz der Ohren zum Programm. So ging es in Vorträgen um die Sehnsucht nach Ruhe, um das Leben mit Cochlea-Implantaten und um passende Hörgeräte. Mit letzteren lassen sich vermutlich auch eher spezielle Sprachkenntnisse besser verstehen: Eltje Böttcher vom Fachsprachenzentrum der Leibniz-Universität erklärte die Faszination und Wirkung von Fantasiesprachen wie zum Beispiel Elbisch. So sei es tatsächlich für Klingonisch – die Sprache der eher fiesen Protagonisten aus der „Star Trek“-Kultur –hilfreich, die Sprache mit einem besonders garstigen Gesichtsausdruck zu sprechen. Weitere Informationen zur Hörkultur lassen sich am 30. Juni im Park der Sinne sammeln – dort läuft das große Sommerfest der Hörregion und der Gartenregion.

Von Jan Sedelies

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