Fotos: Das letzte Gartenhaus in der Nordstadt am Judenkirchhof 10A

Zeugnis der ursprünglich ländlichen Besiedelung vor Hannover: Ein historisches Bild vom Gartenhaus Am Judenkirchhof 10/10A. (Foto aus 1980)
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Zeugnis der ursprünglich ländlichen Besiedelung vor Hannover: Ein historisches Bild vom Gartenhaus Am Judenkirchhof 10/10A. (Foto aus 1980)

Das heute denkmalgeschützte Haus gilt zugleich als ältestes noch erhaltenes Wohngebäude im Stadtteil Nordstadt. (Foto undatiert)
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Das heute denkmalgeschützte Haus gilt zugleich als ältestes noch erhaltenes Wohngebäude im Stadtteil Nordstadt. (Foto undatiert)

Das Gartenhaus am Judenkirchhof wurde bereits um 1820 in einer damaligen Gartengemeinde erbaut.
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Das Gartenhaus am Judenkirchhof wurde bereits um 1820 in einer damaligen Gartengemeinde erbaut.

Die Anfänge der Gartengemeinde in Hannovers Norden liegen um das 16. und 17. Jahrhundert. Damals wurde Land vor den Toren Hannovers an Kleinbürger der Stadt verpachtet.
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Die Anfänge der Gartengemeinde in Hannovers Norden liegen um das 16. und 17. Jahrhundert. Damals wurde Land vor den Toren Hannovers an Kleinbürger der Stadt verpachtet.

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Die Bürger betrieben dann dort Gartenbau. Diese „Gartenleute“ bauten dort Obst und Gemüse an und verkauften dieses in der anliegenden Stadt.
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Die Bürger betrieben dann dort Gartenbau. Diese „Gartenleute“ bauten dort Obst und Gemüse an und verkauften dieses in der anliegenden Stadt.

Architektonisch ist das heutige Denkmal ein symmetrischer, klassizistischer Fachwerkbau.
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Architektonisch ist das heutige Denkmal ein symmetrischer, klassizistischer Fachwerkbau.

Das schlichte, eingeschossige Haus hat ein mittiges Zwerchhaus und wird von einem Satteldach abgeschlossen.
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Das schlichte, eingeschossige Haus hat ein mittiges Zwerchhaus und wird von einem Satteldach abgeschlossen.

Ende des 19. Jahrhunderts wohnten zwei Familien von Wachstuchmeistern der nahegelegenen Wachstuchfabrik Benecke im „Meisterhaus“, wie es nun hieß.
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Ende des 19. Jahrhunderts wohnten zwei Familien von Wachstuchmeistern der nahegelegenen Wachstuchfabrik Benecke im „Meisterhaus“, wie es nun hieß.

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Ab 1918 gehörte das Gartenhaus der Technischen Universität, nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden dort Heimatvertriebene untergebracht.
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Ab 1918 gehörte das Gartenhaus der Technischen Universität, nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden dort Heimatvertriebene untergebracht.

Als die Universität den Bau 1976 wegen Einsturzgefahr abreißen lassen wollte, wehrte sich eine Bürgerinitiative erfolgreich dagegen.
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Als die Universität den Bau 1976 wegen Einsturzgefahr abreißen lassen wollte, wehrte sich eine Bürgerinitiative erfolgreich dagegen.

 
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