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Gesundheitsförderung für Asphalt-Verkäufer

Gesund kochen mit Hartz IV

Projektvorstellung „Gesundheitsförderung für Asphalt-Verkäufer" vor der Apostelkirche.

Projektvorstellung „Gesundheitsförderung für Asphalt-Verkäufer" vor der Apostelkirche.

Hannover. Sport, gesunde Ernährung und eine kleine Kochschule: All das soll den rund 100 Asphalt-Verkäufern durch ein besonderes Projekt näher gebracht und möglich gemacht werden. Das neue Gesundheitsprojekt für die Vertreiber der Straßenzeitung ist in Kooperation mit dem Turn-Klubb (TKH), der Betriebskrankenkasse VBU, der Volkshochschule (VHS), 96plus und der Geschäfts- sowie Vertriebsleitung von Asphalt entstanden; die Schirmherrschaft haben die Sozialdezernentinnen von Stadt und Region, Konstanze Beckedorf und Andrea Hanke übernommen.

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„Bei vielen Asphalt-Verkäufern fehlt leider das Bewusstsein für Bewegung oder gesunde Ernährung“, sagt Asphalt-Vertriebsleiter Thomas Eichler bei der Präsentation des Projekts. Beratung, Sport und Fitness in Theorie und Praxis seien daher die Schwerpunkte des Engagements. Die Verkäufer erfahren, wie sie bewusst und gesund einkaufen können, „auch mit Hartz IV.“ In der VHS wird dann unter Anleitung gemeinsam gekocht. Die BKK VBU unterstützt Asphalt mit Kursen zur Stressbewältigung, Faszientraining und gezielten Übungen für ergonomisches Gehen und Stehen. „Wir wollen mit kleinen Schritten vorankommen, jeder kann das machen, wozu er Lust hat“, so Thomas Latka vom ServiceCenter Hannover der Krankenkasse. Auch das Thema Gewichtsreduktion sei wichtiger Bestandteil des Programms, das die Teinehmer nicht nur körperlich stärken sondern auch selbstbewusster machen soll.

Im Turn Klubb geht es zunächst um erste sportliche Aktivitäten wie Aufwärmen, Dehnen oder Ballspiele, bevor es dann nach rund zwei Monaten für die Asphalt-Verkäufer auch an die Geräte geht. Die Sportkleidung und Handtücher dafür kommen von Hannover 96plus, den geringen Mitgliedsbeitrag fürs Studio übernimmt Asphalt, wie Geschäftsführer Georg Rinke erklärt. Schirmherrin Konstanze Beckedorf freut sich über den ganzheitlichen Ansatz des Projektes, „Sport und Bewegung sind gesellschaftlich verbindend, Teilhabe ist ein wichtiges Thema und dieses Projekt ermöglicht echte Teilhabe.“ Sie hoffe, dass möglichst viele Verkäufer mit großem Engagement dabei sein werden.

In punkto Teilnehmerzahl stecken die Projektleiter ihre Ziele nicht zu hoch. „Auch beim Betriebssport großer Firmen bleibt am Ende nur eine Handvoll der Kollegen dabei“, sagt Hajo Rosenbrock vom TKH. Wenn es gelingt, ein knappes Dutzend Teilnehmer bei der Stange zu halten, ist schon viel erreicht, meint Eichler.

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Von Susanna Bauch

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