Sporthallen zerstört

Großbrand an der Schillerschule: Polizei Hannover sucht drei jugendliche Zeugen

Die Überreste: Beide Sporthallen der Schillerschule wurden beim Brand im Mai vollständig zerstört.

Die Überreste: Beide Sporthallen der Schillerschule wurden beim Brand im Mai vollständig zerstört.

Hannover. Im Mai sind die Sporthallen der Schillerschule im Stadtteil Kleefeld abgebrannt, der Schaden geht in die Millionen. Mittlerweile steht fest, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde. Die Kriminalpolizei sucht nach drei männlichen Jugendlichen als mögliche Zeugen. Sie betont, dass die Jungs keine Strafe wegen unerlaubten Aufenthalts auf dem Schulhof nach Unterrichtsschluss fürchten müssten, aber eventuell wichtige Hinweise zur Aufklärung des Brands geben könnten.

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Feuer an der Schillerschule war Brandstiftung

Am Abend des 12. Mais brach der Großbrand auf dem Gelände der Schillerschule aus. Mehr als fünf Stunden wüteten die Flammen, Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 270 Einsatzkräften und 61 Fahrzeugen vor Ort. Das Feuer zerstörte beide Turnhallen des Gymnasiums. Wenige Tage später verdichteten sich die Hinweise, dass jemand die Flammen gelegt haben muss. Die Kriminalpolizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus.

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Glücklicherweise kamen keine Personen zu Schaden. Regulär trainierte zum Zeitpunkt des Brandausbruchs der Vereinssport in der Schulhalle, doch am Brandabend war niemand zum Training erschienen. Auch der Schulunterricht ging am Tag nach dem Feuer regulär weiter.

Polizei sucht nach Hinweisen

Expertinnen und Experten schätzen den entstandenen Schaden auf mindestens 5 Millionen Euro. Die Polizei ermittelt noch nach dem Brandstiftenden. Bisher Befragte gaben an, drei männliche Jugendliche kurz vor dem Brandausbruch auf dem Schulhof der Schillerschule gesehen zu haben. Noch immer ist unklar, was genau passiert ist.

Deshalb sucht die Polizei abgesehen von den drei Jugendlichen weiter Zeuginnen und Zeugen, die etwas zum Brandausbruch sagen können. Diese können sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer (0511) 109 55 55 melden.

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