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Wechsel im Rat

Grünen-Ratsfrau Katrin Langensiepen legt Mandat nieder

Grünen-Ratsfrau Katrin Langensiepen wird voraussichtlich im Mai ins Europaparlament einziehen.

Grünen-Ratsfrau Katrin Langensiepen wird voraussichtlich im Mai ins Europaparlament einziehen.

Hannover.In der Grünen-Ratsfraktion kündigt sich ein weiterer Personalwechsel an. Sozialpolitikerin Katrin Langensiepen wird aller Voraussicht nach bei der Europawahl am 26. Mai ins europäische Parlament einziehen, sie steht auf dem günstigen Platz neun der Kandidatenliste. Bereits Ende März will Langensiepen ihr Ratsmandat niederlegen. Die 39-Jährige gehört dem Rat seit 2011 an. Für Langensiepen rückt Barbara David nach, Leiterin der Beratungsstelle für sexuell missbrauchte Mädchen und Frauen „Violetta“. Ob David tatsächlich das Ratsmandat übernehmen kann, muss noch rechtlich geklärt werden. Violetta steht auf der Zuwendungsliste der Stadt Hannover. Über die Höhe der Zuschüsse entscheidet der Rat.

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Kürzlich kündigte bereits Grünen-Ratsherr Patrick Drenske an, sein Mandat im Januar niederzulegen. Drenske will sich stärker auf seinen Hauptberuf als Referent des Hildesheimer Bundestagsabgeordneten Ottmar von Holtz in Berlin konzentrieren. Drenske bekleidet das für die Grünen bedeutende Amt des umweltpolitischen Sprechers seiner Fraktion. Wer sein Nachfolger in dieser Funktion wird, ist noch unklar. Sein Ratsmandat übernimmt Monika Neveling, bisher Mitglied des Bezirksrats Nord.

Mit Katrin Langensiepen zieht zum ersten Mal eine Frau aus Deutschland mit sichtbarer Behinderung ins europäische Parlament ein. „Ich werde mich weiter um sozialpolitische Themen und um Gleichstellung kümmern“, sagt die 39-Jährige. Aber auch der Nahe Osten sei ein Politikfeld, das sie beackern möchte. „Meinen Wohnsitz werde ich in Hannover behalten“, sagt die Fremdsprachenassistentin. Langensiepen hofft, dass auch die zweite niedersächsische Spitzenkandidatin, Viola von Cramon aus Göttingen, einen Sitz im Europaparlament holt. Von Cramon wurde von der Bundesdelegiertenkonferenz auf Platz 19 der Kandidatenliste gesetzt. „Wir haben als Grüne den Anspruch, 20 Prozent der Wählerstimmen zu gewinnen“, sagt Langensiepen. Dann hätte auch die zweite Kandidatin aus Niedersachsen einen Platz im Parlament.

Von Andreas Schinkel

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