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Wie viel Geld verdienen meine Nachbarn?

In den Stadtteilen von Hannover sind die monatlichen Brutto-Einkommen höchst unterschiedlich.

In den Stadtteilen von Hannover sind die monatlichen Brutto-Einkommen höchst unterschiedlich.

Hannover. 3650 Euro – das ist das mittlere monatliche Bruttoeinkommen eines Vollzeit-Beschäftigten in Hannover. Einige verdienen deutlich mehr, andere weniger. Die Gehaltsunterschiede spiegeln sich auch in den Stadtteilen wieder, wie die Strukturdaten der Stadt Hannover für 2021 zeigen.

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Die Lohnschere liegt bei mehr als 3000 Euro zwischen dem Stadtteil mit dem höchsten Brutto-Einkommen und dem niedrigsten. Spitzenreiter ist Isernhagen-Süd. Hier stehen den Vollzeit-Beschäftigten im Mittel 5713 Euro auf dem Lohnzettel. In Mühlenberg erhalten die Bewohnerinnen und Bewohner, die Vollzeit arbeiten, lediglich einen Bruttolohn in Höhe von 2688 Euro.

Nicht nur in Isernhagen-Süd sind die Einkommen hoch. Auch im Zoo-Viertel (5182 Euro) und in Kirchrode (5035 Euro) verdienen die Beschäftigten deutlich mehr als anderswo. In Vahrenheide (2761 Euro) und Hainholz (2846 Euro) ist der mittlere Bruttolohn indes nur mäßig höher als in Mühlenberg.

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Bei den Beträgen handelt es sich nicht um den Durchschnittslohn sondern um das Median-Einkommen – also genau den mittleren Wert einer Bevölkerungsgruppe. Damit wird verhindert, dass besonders hohe oder niedrige Gehälter von Wenigen das mittlere Einkommen verzerren.

Wo leben Akademiker und Arbeitslose?

Die soziale Kluft zeigt sich auch in anderen Zahlen – zum Beispiel bei den Arbeitslosen. Auch hier ist Mühlenberg vorne. Mehr als ein Fünftel der Bewohnerinnen und Bewohner waren hier im Dezember des vergangenen Jahre arbeitslos. Dahinter folgen Vahrenheide (14,5 Prozent) und der Sahlkamp (12,4 Prozent).

Im Zoo-Viertel (2,1 Prozent), Isernhagen-Süd (1,9 Prozent) und Waldheim (1,7 Prozent) leben deutlich weniger Arbeitslose. Beim Anteil für die Akademikerinnen und Akademiker liegen diese Stadtteile dafür an der Spitze. Im Zoo-Viertel sind mit 53,2 Prozent mehr als die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner im Besitz eines wissenschaftlichen Abschlusses. In der Oststadt (46,4 Prozent) und Isernhagen-Süd (46,2 Prozent) sind die Wert leicht geringer.

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In Mühlenberg sind Studierte und Geleherte dagegen deutlich in der Minderheit. Hier liegt der Anteil bei 9,3 Prozent. Auch in Vahrenheide (10,9 Prozent) und Bornum (11,1 Prozent) leben nur wenige Akademikerinnen und Akademiker.

Von Sascha Priesemann

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