Statistik, Grafiken und Daten

Hannover in Zahlen: So international sind wir

Wie international lebt es sich in Hannovers Stadtteilen? In unserer Serie „Hannover in Zahlen“ haben wir die Antwort.

Wie international lebt es sich in Hannovers Stadtteilen? In unserer Serie „Hannover in Zahlen“ haben wir die Antwort.

Hannover. Das Leben in Hannover ist bunt. Menschen mit den unterschiedlichsten Nationalitäten und Migrationshintergründen haben in der Landeshauptstadt eine Heimat gefunden. Das zeigt sich auch an einer beeindruckenden Zahl: In Hannover werden neben Deutsch rund 70 weitere Sprachen im Alltag gesprochen. Die am häufigsten gesprochene Sprache neben Deutsch ist Türkisch (4,4 Prozent aller Hannoveraner), gefolgt von Arabisch (3,3 Prozent), Polnisch (2,4 Prozent) und Persisch sowie Englisch (mit jeweils 1,3 Prozent).

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Nicht in allen Stadtteilen folgt Türkisch auf Deutsch

So ist Türkisch in mehr als der Hälfte aller Stadtteile die am häufigsten gesprochene Alltagssprache der Migranten und ihrer Nachkommen. Die meisten Türkisch sprechenden Einwohner weisen die Stadtteile Stöcken. Linden-Nord, Vahrenwald, Vahrenheide, Nordstadt und Linden-Süd auf. In Waldheim, Kirchrode und Isernhagen-Süd sprechen die meisten Menschen nach Deutsch Persisch.

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Kulturell bereichern die vielen Nationen die Stadt ungemein – und dennoch gibt es Stadtteile, die besonders viele oder nur sehr wenige Migranten in ihren Reihen zählen. In Mühlenberg beispielsweise haben 66,3 Prozent der Menschen einen Migrationshintergrund. Das ist der absolute Spitzenwert. Dazu zählen alle Deutschen mit zweiter Staatsbürgerschaft sowie Ausländer, die keinen deutschen Pass haben. Die wenigsten Menschen mit Migrationshintergrund leben derweil prozentual in Waldheim. Dort sind es gerade einmal 8,9 Prozent der Bevölkerung.

Großer Zuzug von Migranten seit 2012

In allen Stadtteilen Hannovers ist die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund seit 2012 stark angestiegen. Das liegt nicht zuletzt am Zuzug von Flüchtlingen, der vor allem in den vergangenen drei Jahren sehr groß war.

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Von Carina Bahl

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