Marktkirche

Mit nacktem Luther gegen Reformationstag protestiert

„Aufgezwungener Feiertag“: Aktivisten der Giordano-Bruno-Stiftung protestierten gegen den Reformationstag.

„Aufgezwungener Feiertag“: Aktivisten der Giordano-Bruno-Stiftung protestierten gegen den Reformationstag.

Hannover. Vor der Marktkirche hat am Mittwochmorgen eine Handvoll Aktivisten der religionskritischen Giordano-Bruno-Stiftung gegen den Reformationstag demonstriert: „Wir sind gegen einen Feiertag, der allen Menschen aufgezwungen wird, die nicht evangelisch sind“, sagt David Farago. Der Künstler hatte eine nackte Luther-Skulptur vorm Portal der Marktkirche aufgestellt, um an den Antisemitismus des Reformators zu erinnern.

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Die Kirchgänger, die zu Hunderten den Gottesdienst mit Landesbischof Ralf Meister besuchten, nahmen es gelassen: „Der Protest ist ästhetisch wenig originell“, sagt Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann, „und mit Luthers Judenhass setzen wir uns ohnehin immer wieder kritisch auseinander.“

Mehr zum Thema: Nicht Luther steht im Zentrum

Landesbischof Meister hat in der Marktkirche an den Kern des Reformationstags erinnert.

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Von Simon Benne

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