Kommunalwahl am 11. September

Hannover sucht dringend Wahlhelfer

Wahlhelfer zählen nach 18 Uhr die Stimmen aus.

Wahlhelfer zählen nach 18 Uhr die Stimmen aus.

Hannover. Nach dem Stundenlohn darf man nicht schielen, wenn man sich als Wahlhelfer für die Kommunalwahl am 11. September bewirbt. Denn für sechs oder mehr Stunden im Wahllokal bekommt man ein „Erfrischungsgeld“, das sich lediglich zwischen 30 Euro (für Beisitzer) und 40 Euro (für Schriftführer) bewegt. Wesentlicher Beweggrund sollte sein, etwas Sinnvolles für die Demokratie in unserem Land tun zu wollen.

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Einen ehrenamtlichen Job zu erledigen, der unabdingbarer Bestandteil des politischen Systems ist. 3900 Helfer braucht die Stadt an jenem Sonntag im Spätsommer – und noch kann man sich freiwillig bewerben.

Sogar Senioren jeglichen Alters können den Wahlhelfer-Job machen – wenn sie bewährte Kräfte sind oder sich freiwillig melden. Menschen, die älter sind als 65 und noch nie in einem Wahllokal mitgeholfen haben, schreibt die Stadt aus gesetzlichen Gründen aber nicht mehr an. Die Angebote von Freiwilligen nimmt die Verwaltung unter der E-Mail-Adresse wahlhelfer@hannover-stadt.de oder der Telefonnummer 16 84 13 89 entgegen.

Rund 10 Prozent der Wahlhelfer sind städtische Bedienstete, sie werden innerhalb der Stadtverwaltung ausgewählt. Unabhängig davon schreibt das Wahlamt auch viele andere Bürger der Stadt an. Diese werden repräsentativ nach dem Durchschnitt der Bevölkerung ausgewählt – geordnet nach Geschlecht, Alter und Wohnort. Die Kommune akzeptiert bei diesen Auserwählten nur wenige Gründe, das Ehrenamt auszuschlagen: etwa Krankheit, stark pflegebedürftige Angehörige oder wichtige berufliche Verpflichtungen. Was nicht zählt, sind zum Beispiel geplante Wochenendausflüge oder Familienfeiern. Wie Stadtsprecher Dennis Dix berichtet, haben auch schon auffällig viele Adressaten behauptet, nicht lesen und schreiben zu können. Die Glaubwürdigkeit derartiger Angaben werde aber überprüft.

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Bei der nahenden Kommunalwahl gibt es 386 Wahlbezirke. 18 Wahllokale befinden sich an anderer Stelle als bei der Europawahl 2014, als auch der Regionspräsident gekürt wurde. Neu sind beispielsweise die Standorte Otfried-Preußler-Schule, Heisterbergschule oder Friedrich-Ebert-Schule. Das Freizeitheim Vahrenwald und die IGS Büssingweg beherbergen diesmal zusätzlich die Wahllokale der Bürger, die bislang in der Grundschule Alemannstraße und in der St.-Joseph-Gemeinde gewählt haben.

Auch das Seniorenzentrum St. Martinshof wird derzeit umgebaut, sodass man hier keinen der großflächigen Wahlzettel in Empfang nehmen kann.

Spätestens bis zum 21. August sollte jeder potenzielle Wähler eine Wahlbenachrichtigungskarte erhalten haben. Die Briefwahllokale im Neuen Rathaus und im Podbi-Park sind dann ab Montag, 22. August, geöffnet.

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