Nach mehreren Messerattacken in der vergangenen Woche sucht die Polizei Hannover weiterhin nach den Tätern. Polizei und das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen erklären, welche Rolle Wetter und Geld bei der jüngsten Häufung von Bluttaten spielen.
Hannover. Nach der tödlichen Messerattacke auf einen Mann (22) vergangene Woche auf einem Supermarktplatz in Hannover-Döhren will die Polizei nun die Tat rekonstruieren. Die Ermittler hoffen, so dem Täter auf die Spur zu kommen. Auch nach dem Messerstecher aus Laatzen, der am frühen Samstagmorgen einen 34-Jährigen an einer Stadtbahnhaltestelle durch einen Stich in den Bauch schwer verletzt hatte, wird weiter gesucht. Täter und Opfer könnten einander gekannt haben: Die Polizei geht mittlerweile davon aus, dass der Angriff an der Haltestelle Ginsterweg „zielgerichtet“ beim Ausstieg aus dem Zug erfolgte.
Unterdessen hoffen die Ermittler im Laatzener Fall dem mit einer auffälligen gelben Jacke bekleideten Täter (Größe: 1,70 Meter) auch mithilfe von Videos aus der Stadtbahnline 2 auf die Schliche zu kommen. Insgesamt wurde das Material auf fünf Überwachungskameras in zwei Wagen der Bahn sichergestellt.