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Vahrenwald

Hanova saniert Paul-Wolf-Höfe für 7,84 Millionen Euro

Bezahlbare Mieten trotz Modernisierung: Bürgermeister Thomas Hermann (von links) und Susanne Schmitt vom Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft mit  Karsten Klaus von Hanova.

Bezahlbare Mieten trotz Modernisierung: Bürgermeister Thomas Hermann (von links) und Susanne Schmitt vom Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft mit Karsten Klaus von Hanova.

Vahrenwald.Küchen und Bäder wurden saniert, viele Wohnungen haben jetzt einen Balkon: Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft Hanova hat 96 Unterkünfte der Paul-Wolf-Höfe innerhalb von eineinhalb Jahren aufwendig sanieren lassen. 7,84 Millionen Euro hat das Unternehmen investiert. Bei den Arbeiten wurde der historische Kern des in den 1920er-Jahren erbauten und denkmalgeschützten Gebäudeensembles wieder zum Vorschein gebracht.

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Die für den sozialen Wohnungsbau typische Backsteinarchitektur wurde bei der Sanierung wiederhergestellt, und auch in den Treppenhäusern wurde mit der originalen Wandfarbe aus der Bauzeit gearbeitet. Die neuen Fenster mit Isolierverglasung haben wie einstmals Holzsprossen. Ihre Flügel lassen sich nach außen klappen – wie im vergangenen Jahrhundert. Außerdem wurden die elektrischen Leitungen verstärkt und eine zentrale Warmwasserversorgung eingebaut.

Alt und Neu zusammenführen

Die Bauarbeiten hatten im Sommer 2016 begonnen und wurden Ende 2018 abgeschlossen. In der vergangenen Woche wurde die Fertigstellung gefeiert. „Hier ist es besonders gut gelungen, Alt und Neu zusammenzuführen“, sagte Bürgermeister Thomas Herrmann.

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Die Häuser an der Halkett- und Grabbestraße sowie am Jahnplatz umschließen einen großen Innenhof. Dieser wurde nach Plänen aus dem Jahr 1921 wiederhergestellt. Dazu wurden 15 Mietgärten abgetrennt.

Durch den Umbau der Gärten sind die Wäscheleinen im Hof verschwunden. „Die Mieter nutzen nun überwiegend ihre Balkone zum Wäschetrocknen“, sagt Hanova-Sprecher Frank Ermlich. Derzeit werde überlegt, die alten Waschküchen zum Aufhängen der Wäsche nutzbar zu machen. Für die Mieter sind auch die Dachböden Geschichte. „Sie sind in der Vergangenheit fast ausschließlich zum Lagern von Sperrmüll genutzt worden. Aus Sicherheits- und Brandschutzgründen sind diese nun aber nicht mehr zugänglich“, so Ermlich.

Trotz der aufwendigen Arbeiten habe Hanova die Mieten „nur leicht“ angepasst, betont das Unternehmen. 6,55 Euro zahlen die Bewohner nun pro Quadratmeter. „Das ist unter dem üblichen Mietspiegel für die Ausstattung und Wohnlage“, teilt das Unternehmen mit.

Von Manuel Behrens

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