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HAZ Hannover-Update: Ist die Herbstwelle vorbei?

Liebe Leserinnen und Leser,

wissen Sie aus dem Stegreif, wie hoch die Corona-Inzidenz derzeit in Hannover ist? Oder wie die Region damit im Vergleich zum Rest Niedersachsens steht? Wenn Sie spontan passen müssen, sind Sie damit sicherlich nicht allein. Zwar rollte in den vergangenen Wochen die sogenannte Herbstwelle auch durch Norddeutschland, doch die Aufmerksamkeit für das Thema Corona ist nicht zuletzt angesichts Krieg und Energie-Krise in den Hintergrund gerückt. Hier im HAZ-Newsroom können wir das auch an den Leseinteressen der Menschen in der Region erkennen: Seit über zwei Jahren aktualisieren wir täglich die wichtigsten Daten zur Corona-Pandemie in diesem Artikel. Und knapp zwei Jahre lang war dieser Artikel der meistgelesene auf unserer Webseite. Monat für Monat. Das ist mittlerweile nicht mehr so, andere Themen stoßen auf mehr Interesse.

Und es gibt ja auch tatsächlich gute Nachrichten zum Thema Corona. Schon seit geraumer Zeit diskutieren Experten, ob überhaupt noch von einer Pandemie gesprochen werden kann, oder „nur“ noch von einer Endemie. Auch der Chef der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, hält Corona inzwischen für eine endemische Virusinfektion. Die Frage sei vielleicht eher von psychologischer als von wissenschaftlicher Bedeutung. „Aber natürlich könnte man auch sagen, es handelt sich mittlerweile um eine endemische Virusinfektion und die wird uns erhalten bleiben über die Generationen“, fügte er hinzu. Wie etwa die Grippe.

Wie dem auch sei: Auch bei uns in Niedersachsen sinken die Corona-Zahlen. Und das sogar recht deutlich. Das RKI gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag mit rund 552 an. Noch vor einer Woche lag die Inzidenz bei 704. Auch in den Krankenhäusern gehen die Infektionszahlen zurück. Ist die Herbstwelle also bereits gebrochen? Expertinnen und Experten raten zur Vorsicht, wie meine Kollegin Elisabeth Woldt zu berichten weiß. Dabei geht es um die Zahl der nicht erfassten Fälle. Aber auch um die saisonale Lage: Denn der Oktober war außergewöhnlich warm, die Menschen halten sich deshalb noch viel draußen auf, wo die Ansteckungsgefahr geringer ist. Mit Beginn der kalten Jahreszeit werden aller Voraussicht nach nicht nur die viel beschworenen Energie-Probleme handfester, sondern auch für das Virus verändert sich die Lage ein weiteres Mal.

Die Experten sind sich demnach nicht sicher, wie es weitergeht. Hoffen wir gemeinsam das Beste. Natürlich bleiben wir für Sie am Ball, auch weiterhin Tag für Tag. Und schon jetzt beantworten wir die wichtigsten aktuellen Fragen zu Zahlen, Risiken, Regeln und Impfungen.

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag und eine informative Lektüre, Ihr

Michael Soboll

Chef vom Dienst im HAZ-Newsroom

 
 
 

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„Der nächste große Angriff der Ukraine im Donbass könnte die russische Verteidigung durchbrechen und zu einem Zusammenbruch der russischen Front führen.“

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Lesen Sie hier den Artikel zum „Zitat des Tages“:

 
 
 

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