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HAZ Hannover-Update: Wie weiter in der Passerelle?

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Zu den Sorgen um die Entwicklung von Hannovers Innenstadt als Magnet für den Einkaufsbummel kommt eine neue hinzu: die Passerelle. Leerstände in den Geschäftsräumen sind nicht zu übersehen. Elf von 65 Ladenlokalen sind betroffen, sagt Sabine Tegtmeyer-Dette, früher Umwelt- und Wirtschaftsdezernentin der Stadt, jetzt Geschäftsführerin der Hannover Region Grundstücksgesellschaft (HRG), der die Flächen gehören. Elf von 65 - „das ist vergleichsweise viel“ sagt die Chefin geradeaus und ohne beschönigendes Wortgeklingel.

Wenig Probleme bereitet der Bereich direkt unter dem Hauptbahnhof. Kompliziert ist der Beziehungsstatus der Hannoveranerinnen und Hannoveraner mit den Geschäftsadressen der Minus-eins-Ebene zwischen Hauptbahnhof und Kröpcke. So kompliziert, dass da am Ende der Corona-Zeit deutliche Laden-Lücken klaffen. Wie mein Reporterkollege Christian Bohnenkamp von Tegtmeyer-Dette erfahren hat, reagiert man an der Stelle allerdings für hannoversche Verhältnisse löblich kreativ: Einige Ladenlokale werden vorübergehend der Agentur für Zwischenraumnutzung überlassen, die dort Kreative - Malerinnen, Designerinnen und ein „Büro für wertschätzende Kritik“ werkeln lassen. Nichts davon hilft unmittelbar dem Einkaufsstandort Hannover, trotzdem: Klasse! Aber wie geht es dort weiter?

Probleme gibt‘s natürlich immer noch en masse am Passerellen-Ausgang zum Raschplatz hin. Die Trinkerszene hält sich dort auf, viele Passanten meiden den direkten Weg aus der Passerelle hinüber zur Lister Meile. Tegtmeyer-Dette hatte bereits früher im Jahr mit dem Vorschlag für Aufmerksamkeit gesorgt, die Raschlatz-“Grube“ zwischen Hauptbahnhof und Hochstraße zu überdachen. Sind das Gedanken in die richtige Richtung? Ist das am Ende bezahlbar?

Die wichtigsten anderen Nachrichten zum Tag haben wir wie gewohnt unten für Sie notiert.

Spannende Lektüre verspricht Ihnen

Volker Wiedersheim

Chef vom Dienst im HAZ-Newsroom

 
 
 

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Thema des Tages

Trostlos: Leerstände in der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade zwischen Kröpcke und Hauptbahnhof.

„Deutlich erschwerte Bedingungen“: Hannovers Passerelle kämpft mit Leerständen

Elf von 65 Geschäften stehen aktuell in Hannovers Passerelle leer. Auch eine Folge der Corona-Pandemie. Lässt sich der Abwärtstrend stoppen? HRG-Chefin Sabine Tegtmeyer-Dette glaubt daran – und will auch den Brennpunkt Raschplatz angehen. Jetzt lesen

 
 
 

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Wenn es so bleibt, wird es schwer.

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