Newsletter „Mal raus“

HAZ „Mal raus“: Auf den Spuren der Saurier

Liebe Leserinnen und Leser,

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

willkommen zur neuen Ausgabe unseres Freizeitnewsletters. Der hat dieses Mal einen Themenschwerpunkt, bei dem es sich um die Riesen der Urzeit dreht. Zum einen wäre da der Dinopark in Münchehagen, der sowohl Freizeit- als auch wissenschaftlicher Themenpark ist. Zum anderen liegt die Einrichtung an der sogenannten Dinotour. Diese Fahrradrunde bietet an acht Stationen nicht nur Wissenswertes über den Tyrannosaurus Rex und seine Artverwandten, sondern unter anderem mit Bad Rehburg den einstigen Kurort der hannoverschen Könige und Naturerlebnisse am Westufer des Steinhuder Meeres.

In Hannover und dem Umland steht der Regionsentdeckertag an, in der Marktkirche der Landeshauptstadt gibt es eine ungewöhnliche Ausstellung zu sehen. Und schließlich hat sich HAZ-Feinschmecker Hannes Finkbeiner einmal angesehen, was Hannovers Burger-Restaurants so zu bieten haben.

Tipps, Anregungen und Terminhinweise unserer Leser nehmen wir gerne per Mail unter freizeit@haz.de entgegen. Ansonsten wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Stöbern im Newsletter.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Herzliche Grüße sendet Ihnen

Bernd Haase

 
 
 

Der große Ausflug

Wo einst die Dinos lebten

Wo sich heute das Dörfchen Münchehagen im Landkreis Nienburg befindet, tummelten sich vor Urzeiten Dinosaurier. Deren schwere Tritte im sandigen Boden blieben über Jahrmillionen erhalten, sind heute ein Naturdenkmal – und haben Münchehagen den größten wissenschaftlichen Freizeit- und Themenpark Deutschlands beschert. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene kommen hier auf ihre Kosten.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Der Dinopark in Münchehagen bleibt Ostern geöffnet, er liegt im Landkreis Schaumburg.

Der imposante Tyrannosaurus Rex hat zu seiner Zeit Furcht und Schrecken verbreitet.

Obligatorisch beim Besuch im Dinopark ist ein Fußmarsch auf dem Rundwanderweg. 230 lebensgroße Modelle von Dinosauriern stehen rechts und links des 2,5 Kilometer langen Pfades.

Den Anfang macht ein Tunnel, in dessen schummrigem Licht erste Lebensformen unseres Planeten in Nischen verborgen sind. Dahinter geht es ins Helle und durch alle Erdzeitalter.

Der wohl bekannteste fleischfressende Saurier, der Tyrannosaurus Rex, fletscht furchterregend seine Zähne, während ein Seismosaurus so friedlich erscheint, dass Besucher gerne unter seinem Bauch entlanglaufen – trotz seiner erstaunlichen Länge von 45 Metern.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Ungefähr auf der Hälfte des Rundweges kommen Besucher in eine Ausstellungshalle. Auf Holzstegen gehend, können sie direkt auf das schauen, was zur Entstehung des Dinoparks führte: die Trittsiegel, die von den Sauriern Münchehagens geblieben sind und die in den 1980er-Jahren entdeckt wurden.

Für Kinder gibt es vielfältige Spielmöglichkeiten.

Für Kinder gibt es vielfältige Spielmöglichkeiten.

Rast- und Dinospielplätze sind sowohl unterwegs als auch am Ende des Weges eingerichtet; zuvor geht es aber durch die Eiszeit. In einer weiteren Ausstellungshalle wird dieses Erdzeitalter thematisiert. Was kam nach den Dinos? Dieser Frage geht die Ausstellung auf den Grund, zeigt Millionen Jahre alte Knochen wie auch nachgebildete Tiere der Eiszeit und lädt in die Kulisse einer Goldgräberstadt ein.

In der Mitmachhalle zeigen Präparatoren ihre Arbeit.

In der Mitmachhalle zeigen Präparatoren ihre Arbeit.

Wissenschaftlich und spielerisch endet der Rundgang: In einer offenen Mitmachhalle werden Kinder eingeladen, Dinos mit Beiteln aus Steinen herauszuklopfen, Dinos zu kneten, zu malen und noch mehr. Paläontologen lassen sich unterdessen in der Schaupräparation bei der Arbeit zusehen. Und auch Getränke, Currywurst und Dinoschnitzel werden angeboten.

Eine besondere Veranstaltung bietet der Dinopark am Sonnabend, 17. September und Sonntag, 18. September, an. Dann steigen dort die sogenannten Jurassic Days, angeknüpft an die legendären Spielfilme von Regisseur Steven Spielberg. Große Teile der Anlage werden zu insgesamt neun ikonischen Filmszenen umgestaltet. Zum Programm zählen unter anderem Live-Shows, eine Rallye und Aktionen für Kinder.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Wie kommt man hin und was kostet das?

Mit dem Auto ist der Park aus Richtung Hannover über die Bundesstraße 441 zu erreichen. Besuchern stehen ausreichend Parkplätze direkt vor dem Park zur Verfügung. Mit Bus und Bahn ist der Dinopark ebenfalls erreichbar, allerdings etwas umständlich: mit der Bahn zum Bahnhof Wunstorf und weiter mit der Buslinie 715 bis Wiedenbrügge. Dort fährt die Linie 716 bis zur Haltestelle „Eingang Saurierpark“ in Münchehagen.

Geöffnet ist täglich von 9 bis 18 Uhr. Tageskarten kosten für Kinder von vier bis zwölf Jahren 12,50 Euro; wer älter ist, zahlt 14,50 Euro. Hunde dürfen kostenlos mitgenommen werden. Achtung: Aktuell besteht für Tickets Reservierungspflicht, was ausschließlich über die Website www.dinopark.de möglich ist.

 
 
 

Raus mit dem Rad

Saurierspuren - aber nicht nur

Einen Besuch im Dinopark muss man nicht zwingend mit einer Radtour verbinden, das geht auch unabhängig voneinander. Andererseits bietet es sich an. Die sogenannte Dinotour vermittelt unterwegs an acht Erlebnisstationen Wissenswertes über die Saurier. Darüber hinaus liegen Bad Rehburg, einst Kurort des hannoverschen Königshofes, das Kloster Loccum oder für Naturbegeisterte die ökologische Schutzstation Steinhuder Meer an der Strecke.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
In den fürstlichen Kuranlagen in Bad Rehburg finden heutzutage Kulturveranstaltungen statt.

In den fürstlichen Kuranlagen in Bad Rehburg finden heutzutage Kulturveranstaltungen statt.

Vom Startpunkt in Münchehagen ist es nicht weit bis Bad Rehburg. Das von den Rehburger Bergen - ein großes Wort für eher kleinere Hügel - umgebene Örtchen wussten schon Hannovers Könige und der Hofadel zu schätzen, deren Kurort es war. Die Anlagen, die immer noch den Charme längst vergangener Zeiten ausstrahlen, werden mittlerweile unter anderem für Kulturveranstaltungen genutzt.

Durch Wald und Feld geht es weiter Richtung Winzlar. Dort befindet sich die ökologische Schutzstation Steinhuder Meer, die in einem umgebauten Resthof aus dem Jahr 1844 untergebracht ist und mittlerweile seit 30 Jahren besteht. In der Ausstellung und im zugehörigen Garten lässt sich einiges über Flora und Fauna am größten niedersächsischen Binnengewässer lernen. Wer Zeit und Lust hat, kann einen Abstecher ins Vogelbiotop Meerbruchwiesen am Westufer unternehmen. Dort steht auch ein Aussichtsturm mit schönem Blick auf die Insel Wilhelmstein.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Mit einer Webcam zeigt die ökologische Schutzstation Livebilder von Fischadlern am Steinhuder Meer.

Mit einer Webcam zeigt die ökologische Schutzstation Livebilder von Fischadlern am Steinhuder Meer.

Richtung Nordwesten führt die Tour dann nach Rehburg und zur in der Nähe liegenden frühmittelalterlichen Ringwallanlage Düsselburg. Auf dem weiteren Weg zum Kloster Loccum bleibt es sehr ländlich, es ist der kontemplative Teil der Runde. Letzteres gilt auch für das Zisterzienserkloster in Loccum, das 1163 errichtet wurde. „Die Tür steht offen, das Herz noch mehr“, lautet die Losung der Mönche. Auf der Strecke folgt noch der Schlenker durch den Klosterwald Richtung Bundesstraße 441, auf der es dann zurück nach Münchehagen geht.

Das Kloster Loccum ist auch Ziel und Ausgangspunkt von Pilgerwanderungen. Wer mag, kann sich von den zertifizierten Pilgerbegleiterinnen Annette Schaar-Becker und Silke Becker führen lassen.

Das Kloster Loccum ist auch Ziel und Ausgangspunkt von Pilgerwanderungen. Wer mag, kann sich von den zertifizierten Pilgerbegleiterinnen Annette Schaar-Becker und Silke Becker führen lassen.

Die beschriebene Tour ist knapp 30 Kilometer lang, mit Dino-Piktogramm ausgeschildert und ohne größere Anstrengungen zu bewältigen. Sie führt über gut ausgebaute Wege und Straßen, in Passagen auch über Feld- und Waldwege. Da es sich um einen Rundkurs handelt, ist der Einstieg nicht nur in Münchehagen, sondern beispielsweise auch in Rehburg oder am Kloster Loccum möglich. Eine Grafik zu der Radtour finden Sie hier.

 
 
 

Hannover entdecken

37 Ziele und ein Fest in der Innenstadt

Es wird voll in der Innenstadt: Am 11. September ist Entdeckertag und verkaufsoffener Sonntag.

Es wird voll in der Innenstadt: Am 11. September ist Entdeckertag und verkaufsoffener Sonntag.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Man kann vieles entdecken am kommenden Sonntag, 11. September, und zwar nicht nur in Hannover, sondern in der gesamten Region. Zum 35. Regionsentdeckertag stehen 37 Tourenziele im Programm, preisgünstig mit dem Nahverkehr zu erreichen. Dazu kommt das große Entdeckerfest in der an diesem Tag autofreien City der Landeshauptstadt mit Bühnenprogramm, Mitmachaktionen etwa auf der Sport- oder der Fahrradmeile sowie vielen Informationsständen. Das komplette Programm finden Sie hier. Hineinschauen lohnt sich in jedem Fall. Viele Tourenziele muss man nicht unbedingt am Sonntag besuchen (ausgenommen solche mit Sonderveranstaltungen), sondern kann Sie sich auch für den nächsten Ausflug vormerken.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
 
 
 

Mal was anderes

Wimmelbilder der Apokalypse

In der Marktkirche: Frank Schults großformatiges Gemälde „Boot“ von 2014.

In der Marktkirche: Frank Schults großformatiges Gemälde „Boot“ von 2014.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Hannovers Marktkirche im Herzen der Altstadt gehört zu den Wahrzeichen der Stadt und ist an sich schon eine Sehenswürdigkeit. Noch bis zum 28. September gibt dort nun die Ausstellung „Der Mensch im Mittelpunkt oder das Halsband der Taube“ zu sehen. Sie beinhaltet ein Dutzend großformatige Ölgemälde des Künstlers Frank Schult, in denen es um Technik und Entfremdung, Maschinen und Urbanität geht. „Schults Bilder, über denen meistens ein düsterer Schleier liegt, strotzen vor Anspielungen auf die Weltliteratur und die großen religiösen Erzählungen. Sie thematisieren die Frage nach dem Menschsein und die Suche nach Erkenntnis. So gesehen passen sie gut in eine Kirche“, hat HAZ-Redakteur Simon Benne geschrieben.

 
 
 

Wohin am Wochenende?

Das ist am Sonnabend in Hannover los: Tipps und Termine

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Das ist am Sonntag in Hannover los: Tipps und Termine

 
 
 

Und schließlich ...

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

... hat Hannes Finkbeiner, Feinschmecker und Restauranttester für die HAZ, ein paar Tipps parat, wenn Sie gerne Burger essen oder einmal probieren wollen. Er hat zehn einschlägige Restaurants besucht und bewertet. Das Ergebnis finden Sie hier.

Abonnieren Sie auch

Das HAZ „Hannover-Update“

Die wichtigsten News aus Hannover täglich gegen 6 Uhr im E-Mail-Postfach

Hier kostenlos abonnieren

Mehr aus Hannover

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Letzte Meldungen