Newsletter „Mal raus“

HAZ „Mal raus“: Budenzauber und Sehnsucht nach dem Süden

Liebe Leserinnen und Leser,

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noch brennt das erste Lichtlein nicht, aber der Advent ist schon zu spüren: Allerorten bauen sie jetzt Weihnachtsmärkte und winterliche Attraktionen auf - in der Autostadt Wolfsburg etwa, in Hannover oder im Schloss in Bückeburg. Alle haben sie Unterschiedliches zu bieten, und wir schildern in unserem Newsletter, was genau. Wer mag, kann sogar unseren Radtourenvorschlag mit einem Weihnachtsmarktbesuch verbinden. Die Strecke startet und endet in Göttingen.

Auch in den Museen der Landeshauptstadt tut sich einiges. Persönlicher Favorit des Autors ist die Italienausstellung im Landesmuseum. Lebhafter geht es beim Wintervarieté in der Orangerie in Herrenhausen zu. Ganz zum Schluss haben wir noch zwei Vorschläge für den heimischen Herd - zwei höchst unterschiedliche Glühweinrezepte nämlich.

Wenn Sie weitere Ideen, Vorschläge oder Veranstaltungstipps für die Vorweihnachtszeit haben, freuen wir uns über eine Mail an freizeit@haz.de. Genauso freuen wir uns auch über Lob oder Kritik.

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In diesem Sinne: Munter bleiben,

Ihr

Bernd Haase

 
 
 

Der große Ausflug

Autostadt in Wolfsburg: Die Ticketpreise werden erhöht.

Die Autostadt und das Volkswagenwerk aus der Vogelperspektive.

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Winterwunder in der Autostadt

Die Autostadt am Volkswagenwerk in Wolfsburg gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen hierzulande. Von Ende November bis Ende Dezember bietet sie zusätzlich ein Wintervergnügen mit vielen Attraktionen nicht nur für Autofans.

Die charakteristischen gläsernen Autotürme, in denen Neuwagen auf ihre Auslieferung warten, sind das Wahrzeichen der Autostadt in Wolfsburg. Im Zeithaus können Besucherinnen und Besucher in der Automobilgeschichte schwelgen - die Sammlung enthält mehr als 260 Fahrzeuge von rund 60 unterschiedlichen Marken, die Maßstäbe in Technik, Design und Konzeption gesetzt haben und die liebevoll ihrer jeweiligen Epoche zugeordnet sind.

Im Forum mit der Piazza befindet sich unter anderem ein großer Indoorspielplatz. Die VW-Konzernmarken präsentieren ihre Erzeugnisse in Pavillons - mal sachlich, mal spielerisch, mal künstlerisch.

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All dies und noch so einiges mehr haben die Autostadt am Mittellandkanal zu einer stark frequentierten Attraktion gemacht. Außerdem denken sich die Macher regelmäßig etwas Neues aus.

„Winter. Wunder. Wow.“: Das ist das Motto der Winterinszenierung in der Wolfsburger Autostadt. In diesem Jahr setzt der Erlebnispark von Volkswagen aber Energiesparmaßnahmen.

„Winter. Wunder. Wow.“: Das ist das Motto der Winterinszenierung in der Wolfsburger Autostadt. In diesem Jahr setzt der Erlebnispark von Volkswagen aber Energiesparmaßnahmen.

Vom 25. November bis zum 28. Dezember läuft in der Autostadt unter dem Motto „Winter, Wunder, Wow“ ein Eis- und Schneevergnügen. Man will Energie sparen und verzichtet auf einen Teil der sonst üblichen Illuminationen und Attraktionen - aber ein Glanzlicht in der dunklen Jahreszeit soll es schon werden.

Es gibt eine 4000 Quadratmeter große Eisfläche; tagsüber zum Laufen und abends zur Eisdisco mit DJ. Kinder werden ihre Freude an einer Schneespielwelt haben, vor allem dann, wenn der Winter von sich aus keinen fallen lässt. Zu den weiteren Attraktionen zählen ein Markt, in dessen Buden es allerlei Geschenke und Kulinarisches zu kaufen gibt, sowie ein Kreativprogramm. Ach ja: Über allem leuchtet ein großer Weihnachtsbaum.

Wie kommt man hin und was kostet das?

Mit dem Auto geht es von Hannover aus über die Autobahnen 2 und 39 nach Wolfsburg, das sind 96 Kilometer Strecke. Die Autostadt liegt direkt beim VW-Werk am Mittellandkanal, ihre postalische Anschrift lautet Stadtbrücke, 38440 Wolfsburg. Mit der Bahn ist Wolfsburg mit den Regionalzügen des Enno erreichbar; auch einige Fernzüge der Deutschen Bahn halten dort.

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Generell ist die Autostadt täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Beim Wintervergnügen beginnen das Eislaufen um 10 Uhr, die Schneewelt um 12 Uhr und der Wintermarkt um 14 Uhr. Dieser ist bis 22 Uhr geöffnet. Die Eintrittspreise betragen 18 Euro, ermäßigt 14 Euro für Erwachsene; Kinder zahlen 6 Euro. Außerdem sind Familien- und Abendkarten im Angebot.

Was gibt es noch?

So einiges - den Allerpark beispielsweise oder das Wissenschaftsmuseum Phaeno mit vielen interaktiven Experimentierstationen. Und wer shoppen will, kann dem Designer Outlet einen Besuch abstatten.

 
 
 

Der kleine Ausflug

Menschenmassen vor dem Palast-Theater: Bei der Uraufführung von „Mein Herz darfst du nicht fragen“ herrschte 1952 großer Andrang.

Menschenmassen vor dem Palast-Theater: Bei der Uraufführung von „Mein Herz darfst du nicht fragen“ herrschte 1952 großer Andrang.

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Kinogeschichte im Museum

Eine opulente Ausstellung im Historischen Museum in der Altstadt zeigt, wie Hannover in den Fünfzigerjahren als Kinometropole glänzte. Sie heißt „Premierenfieber“ und zeichnet mit prächtigen Plakaten und anderen Relikten nach, worin sich das ausdrückte und wie es überhaupt dazu kam. HAZ-Redakteur Simon Benne hat sich das angesehen; seinen Bericht lesen Sie hier.

 
 
 

Raus mit dem Rad

Der Göttinger Gänselieselbrunnen mit der Bronzefigur Gänseliesel am Marktplatz in der Innenstadt. ist das Göttinger Wahrzeichen

Der Gänselieselbrunnen mit der Bronzefigur am Marktplatz in der Innenstadt ist das Göttinger Wahrzeichen.

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Von Göttingen zur Burg Plesse und zurück

Eine Radtour vom Bahnhof in Göttingen zur Burg Plesse ist jahreszeitlich bedingt eher kurz, lohnt aber trotzdem. Und in der Universitätsstadt selbst lässt sich ja auch einiges unternehmen.

Vom Startpunkt am Göttinger Bahnhof geht es zunächst in die Innenstadt mit dem Gänselieselbrunnen am Marktplatz. Das Original der Gänseliesel aus dem Jahr 1901 steht im städtischen Museum, auf dem Platz befindet sich eine Kopie. Weithin bekannt ist das Wahrzeichen der Universitätsstadt durch den Brauch, dass es Doktoranden nach erfolgreicher Prüfung küssen und mit Blumen schmücken.

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Aus dem Zentrum hinaus führt die Tour über den Theaterplatz, die Humboldtallee und die Robert-Koch-Straße durch das Universitätsviertel Richtung Bovenden. Den Göttinger Vorort passiert sie auf der Westseite.

An Eddigehausen vorbei geht es in den Göttinger Wald und damit zur Burg Plesse. Sie ist mehr als 1000 Jahre alt und gehört zu den bedeutendsten Höhenburgen Niedersachsens. Von den Zinnen des Bergfrieds aus bietet sich bei entsprechendem Wetter ein Blick weit ins Leinetal, zum Solling und zum Harz. Das Restaurant dort ist in der Winterzeit freitags, sonnabends und sonntags geöffnet.

Beliebtes Ausflugsziel: die Burg Plesse.

Mit Fernsicht: Die Burg Plesse ist ein beliebtes Ausflugsziel

Die Strecke zurück nach Göttingen führt nun durch den Wald mit dem markanten Fernsehturm. Über die Hochfläche von Deppoldshausen und mit einem weiteren Schlenker durch den Wald trifft die Tour wieder auf die Robert-Koch-Straße. Sie führt dann auf der schon vom Hinweg vertrauten Route zurück Richtung Zentrum.

Sie ist insofern eine Besonderheit, weil es sich im nördlichen Abschnitt um den nach wie vor einzigen Radschnellweg in Niedersachsen mit entsprechendem Ausbaustandard und Vorfahrtsregeln für Radler handelt. Wer das in voller Länge genießen will, fährt nicht über den Marktplatz, sondern im östlichen Bogen um die Innenstadt zum Bahnhof. In Göttingen bleibt Zeit für einen Stadtbummel. Außerdem beginnt dort am 21. November der Weihnachtsmarkt.

Der Radschnellweg in Göttingen

Der Radschnellweg in Göttingen besteht seit 2015 und ist immer noch ein Unikat in Niedersachsen.

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Die beschriebene Tour ist gut 22 Kilometer lang und führt über gut ausgebaute Straßen und Wege. Mit jeweils 230 Metern Anstieg und Abfahrt ist sie nicht ganz flach, lässt sich aber ohne Leistungssportlerkondition bewältigen. Göttingen erreicht man mit dem Auto von Hannover aus über die Autobahn 7, mit dem Zug geht es wegen der Fahrradmitnahme am besten mit dem Metronom. Eine Grafik zu dieser Tour finden Sie hier.

 
 
 

Hannover entdecken

Weihnachtsmarkt in der Altstadt von Hannover.

Es weihnachtet sehr rund um Hannovers Marktkirche.

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Budenzauber in der Altstadt

Unbeschwerter Weihnachtsmarkt war länger nicht mehr - entweder fiel er wegen Corona aus oder konnte nur unter Auflagen stattfinden. Dieses Mal ist alles wieder anders. Vom 21. November bis zum 22. Dezember kann der Budenzauber in Hannovers Altstadt ohne Beeinträchtigungen über die Bühne gehen - mit bewährten Attraktionen wie Finnland-Dorf, Wunschbrunnenwald und Mittelaltermarkt. Einzelheiten lesen Sie hier.

Sehnsucht nach dem Süden

Fast wie von heute: Isaac Israels „Dame am Strand von Viareggio“ um 1930.

Fast wie von heute: Isaac Israels „Dame am Strand von Viareggio“ um 1930.

Diese Ausstellung passt zur dunklen Jahreszeit - jedenfalls für denjenigen, der eine Sehnsucht nach Licht verspürt. Das Landesmuseum in Hannover an der Willy-Brandt-Allee zeigt noch bis Mitte Februar die Sonderausstellung „Nach Italien. Eine Reise in den Süden“. Sie ist sehenswert, findet HAZ-Redakteur Ronald Meyer-Arlt. Seinen Bericht lesen Sie hier.

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Wohin am Wochenende?

Das ist am Sonnabend in Hannover los: Tipps und Termine

Das ist am Sonntag in Hannover los: Tipps und Termine

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Mal was anderes

Vom 24. November bis zum 4. Dezember heißt es „Royal Christmas“ beim 19. Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg.

Vom 24. November bis zum 4. Dezember heißt es „Royal Christmas“ beim 19. Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg.

Very British

Und noch ein Weihnachtszauber, aber der ist etwas anders. Auf Schloss Bückeburg steht die Vorweihnachtszeit vom 24. November bis zum 4. Dezember unter dem Motto Royal Christmas. Die Veranstalter versprechen nicht nur Mistletoes, Gingerbread, Afternoon Tea-mit Scones, Dekoration in britischem Tartan-Muster und Walking Acts, sondern auch einen britisch inspirierten Markt für Geschenke und Kunsthandwerk. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Und schließlich ...

Bald ein teures Vergnügen: Wenn sich die Standgebühren auf dem Weihnachtsmarkt verdoppeln, dürften auch die Preise für Glühwein anziehen.

Glühwein ist eines der passenden Getränke zur Jahreszeit.

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… könnten die Glühweinpreise auf den Weihnachtsmärkten in diesem Jahr recht happig werden. Man kann das Heißgetränk auch selbst zubereiten, und wir hätten wir da etwas für Experimentierfreudige: Wer genau Glühwein erfunden hat, ist nicht hundertprozentig belegt. Als heißer Kandidat gilt der sächsische Graf August Josef Ludwig von Wackerbarth (1770-1850), in dessen Nachlass folgendes Rezept gefunden wurde: Für einen Liter Rotwein sieht die Anleitung vier Loth (ein Loth entspricht 16 Gramm) Zimt, zwei Loth Ingwer, ein Loth Anis, ein Loth Granatapfel, ein Loth Muskatnüsse, ein Loth Kardamom sowie ein Gran (heute rund 60 Milligramm) Safran als Würze vor. Das Ganze muss dann nach der Wackerbarthschen Rezeptur noch mit Zucker oder Honig gesüßt und abgeschmeckt werden.

Kleine Warnung vom sächsischen Staatsweingut: Art und Menge der darin beschriebenen Gewürze dürften kaum mehr den Geschmack der heutigen Zeit treffen. Deshalb hier eine moderne Variante: Einen Liter trockenen Rotwein mit zwei Esslöffeln Honig versüßen. Dazu kommen eine Prise Zimt und der Saft von zwei Orangen. Vier Zentiliter (entspricht etwa einem Schnapsglas) guter Rum runden das Ganze ab.

 
 
 

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