Newsletter „Mal raus“

HAZ „Mal raus“: Ein besonderes Moor und viel Theater

Liebe Leserinnen und Leser,

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seit die vergangene Ausgabe unseres Freizeit-Newsletters erschienen ist, haben wir die Uhren umgestellt - es herrscht nun Winterzeit. So langsam verlagert sich das Geschehen von draußen nach drinnen.

Trotzdem haben wir noch Vorschläge, bei denen Sie viel Natur erleben können. Das geht zum einen im Tister Bauernmoor, das immer einen Besuch lohnt. Wer in den kommenden knapp zwei Wochen hinfährt, kann den Zug der Kraniche beobachten. Zum anderen wäre da eine Radtour durch das nördliche Harzvorland. Die ist zwar anspruchsvoll, aber zum Ende der Haupt-Fahrradsaison kann man sich an eine kleine Herausforderung heranwagen.

Ansonsten haben wir viel Theater im Programm, und zwar nicht nur in Hannover. Wenn Sie ein spezielles Musical sehen wollen, nämlich Hamilton, müssten Sie sich auf den Weg nach Hamburg machen.

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Einkaufen könnten Sie wahlweise beim verkaufsoffenen Sonntag in Hannovers Innenstadt oder beim Winterzauber in Herrenhausen. Letzteres empfiehlt sich unter anderem dann, wenn sich Ihre innere Uhr noch nicht auf die Winterzeit umgestellt hat und entsprechende winterliche Stimmung erforderlich ist.

Freundlich grüßt Sie

Bernd Haase

 
 
 

Der große Ausflug

Das besondere Moor

Das Tister Bauernmoor, gelegen auf halber Strecke zwischen Hamburg und Bremen, ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Derzeit gibt es dort mit dem Zug der Kraniche ein besonderes Schauspiel zu erleben. Zu den schönsten Aussichtspunkten zuckelt eine Moorbahn.

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Naturschauspiel im Tister Bauernmoor: der Abflug der Kraniche vor der aufgehenden Sonne.

Kurz nach Sonnenuntergang fliegen die Kraniche ein.

Das Tister Bauernmoor liegt im Landkreis Rotenburg (Wümme) nahe der Ausfahrt Sittensen an der Autobahn zwischen Hamburg und Bremen. Früher wurde hier Torf gestochen, heute zählt das Moor zu den wichtigsten Rastplätzen für Kraniche auf ihrem Weg von Nord- nach Südeuropa. Und das einstige Torfwerk hinterließ ein Überbleibsel, das die Beobachtung des Schauspiels äußerst kommod macht: Vom Parkplatz an der Hauptstraße in Tiste fährt ein Zug zum Aussichtsturm.

Es ist die alte Werkbahn. Nach Schließung des Torfwerks hatte der Landkreis das Gelände gekauft und unter Naturschutz gestellt, legte zudem einen Informations- und Erlebnispfad an. Und eine Gruppe Privatleute aus der Umgebung setzte sich dafür ein, dass die Bahn erhalten bleibt: Sie gründete einen Verein, übernahm Gleise, Loks und Anhänger, baute ein schmuckes Bahnhofsgebäude mit öffentlichen Toiletten und Café.

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Die Loks der Moorbahn stammen aus den Fünfzigerjahren. Zwei von dreien sind Originalloks des Werks. Bernd Herzig macht den Zugführer ehrenamtlich.

Die Loks der Moorbahn stammen aus den Fünfzigerjahren. Bernd Herzig steuert sie ehrenamtlich als Zugführer.

„Wir wollen, dass die Menschen dieses Kulturgut weiterhin erleben können“, sagt Bernd Herzig. In Tiste geboren, kennt er das Moor seit seiner Kindheit. Heute zuckelt der Kranich-Fan und Hobby-Fotograf ehrenamtlich mit der Moorbahn durchs Gelände und erklärt den Gästen die Besonderheiten der Landschaft.

Das Moor zum beliebten Ausflugsziel weit über den Landkreis hinaus geworden. Und jetzt herrscht Hochsaison. Während des Kranichzugs ist die Moorbahn-Truppe so stark gefragt wie sonst nie im Jahr: Täglich rollt der kleine Zug vom Bahnhof in Richtung Aussichtsturm, der sich aber auch zu Fuß erreichen lässt.

Ein Spaziergang auf dem Moorlehrpfad lohnt sich nicht nur wegen des Naturerlebnisses.

Ein Spaziergang auf dem Moorlehrpfad lohnt sich nicht nur wegen des Naturerlebnisses.

Wie kommt man hin und was kostet das?

Der Bahnhof der Moorbahn, das Café und der Ausgangspunkt für den Erlebnispfad liegen an der Hauptstraße 70 in Tiste. Mit dem Auto geht es von Hannover aus über die Autobahnen 7, 27 und 1 bis zur Ausfahrt Sittensen - das sind 143 Kilometer. Wer den Kranichzug erleben will, muss sich etwas beeilen. Kranichfahrten mit der Moorbahn werden noch bis zum 13. November angeboten. Danach verkehrt die Bahn an Sonnabenden, Sonn- und Feiertagen bis zur endgültigen Winterpause vom 3. Dezember an. Informationen über die genauen Zeiten und die Fahrpreise finden Sie hier.

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Was gibt es noch?

Wanderungen, die länger sind als der eher kurze Spaziergang auf dem Lehrpfad - etwa die sogenannte Runde von Kalbe, die unter anderem durch das schmucke Sittensen mit Wassermühle und Klostergut führt.

 
 
 

Der kleine Ausflug

Fotos und Zauber in Herrenhausen

Strahlender Hingucker: Dieses Foto von Alexander Fischer erhielt in der Kategorie „The Beauty of Herrenhausen Gardens“ den ersten Platz im Igpoty-Wettbewerb.

Strahlender Hingucker: Dieses Foto von Alexander Fischer erhielt in der Kategorie „The Beauty of Herrenhausen Gardens“ den ersten Platz im Igpoty-Wettbewerb.

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Die besten Gartenfotos aus aller Welt werden alljährlich beim Wettbewerb mit dem etwas sperrigen Titel „International Garden Photographer of the Year (IGPOTY) gekürt. 60 davon sind im Großformat aktuell und noch bis zum 30. April kommenden Jahres im Subtropenhof des Berggartens in Hannover-Herrenhausen zu sehen. Zehn zeigen Motive aus den königlichen Gärten.

Wer von Donnerstag, 3. November, bis Sonntag, 6. November, kommt, kann die Fotoschau mit einem Besuch des Winterzaubers im Schlosshof und der Allee davor im Großen Garten verbinden. 120 Aussteller bestücken den Markt mit Kunsthandwerk, Weihnachtsschmuck und anderen Dekoartikeln sowie jeder Menge jahreszeitlich angesagter Kulinarik. Geöffnet ist von 11 bis 21 Uhr, Sonntag von 10 bis 19 Uhr. Karten kosten 12 Euro, ermäßigt 9 Euro, wobei Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren freien Eintritt haben.

 
 
 

Raus mit dem Rad

Natur und Geschichte am Harzrand

Eine Rundtour durch das nördliche Harzvorland ist wegen ihres Profils nicht ganz anspruchslos. Dafür bietet sie Naturerlebnisse, Ausblicke und Historisches.

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Das Schloss Ringelheim wurde in seiner Geschichte vom Kloster zu einem Herrensitz.

Das Schloss Ringelheim wurde in seiner Geschichte vom Kloster zu einem Herrensitz.

Die Radtour startet am Bahnhof von Salzgitter-Ringelheim. Von dort aus geht es zunächst zum Schloss. Es befindet sich in Privatbesitz, aber der weitläufige Park im englischen Stil mit der Klosterkirche ist öffentlich zugänglich.

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Nach kurzer Strecke überquert die Route den Fluss Innerste und führt Richtung Alt Wallmoden und weiter nach Upen. Es geht schon leicht bergauf, aber man wird mit einem Blick nicht nur ins Innerste-Tal und zum Salzgitter-Höhenzug belohnt, sondern bei klarer Sicht auch zum Harz.

Ein schöner Streckenabschnitt der Tour folgt dem Innerste-Radweg.

Ein schöner Streckenabschnitt der Tour folgt dem Innerste-Radweg.

Von Upen aus fährt man nun leicht bergab ins Innerste-Tal. Dort führt die Tour am Sennfeldsee vorbei und weiter direkt am Flusslauf entlang. An der Palandsmühle knickt sie Richtung Westen ab. Es geht dann wieder bergauf durch die Ortschaft Bredelem hindurch ins waldreiche Naturschutzgebiet Appelhorn.

Kurz danach kommt Lutter am Barenberge in Sicht. Geschichtskundigen ist der Ort bekannt, weil in etwa 10 Kilometer Entfernung im sogenannten Lutterbecken im Jahr 1626 eine Schlacht tobte, die einen Wendepunkt im Dreißigjährigen Krieg markierte. Die kaiserlich-katholischen Truppen unter Tilly besiegten das dänische Heer, bis zu 8000 Soldaten sollen dabei ihr Leben verloren haben.

Die Bodensteiner Klippen sind markant und auch für Kletterer ein bevorzugtes Ziel.

Die Bodensteiner Klippen sind markant und auch für Kletterer ein bevorzugtes Ziel.

Nach einigen Schlenkern markiert der Fuß des Hainbergs mit den Bodensteiner Klippen das nächste Etappenziel. Die Strecke führt nun in die bewaldete Hügellandschaft hinein. Wer eine kurze Schleife zum Jägerhaus einlegt, kann sich dort die Hubertusgrotte anschauen, die dem Schutzpatron der Jäger gewidmet ist. Vom Hainberg aus geht es über Sehlde zurück nach Ringelheim.

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Die geschilderte Route ist 49 Kilometer lang und führt über gut ausgebaute Straßen und Wege. Wegen der zahlreichen Anstiege und Abfahrten mit insgesamt 1000 Höhenmetern braucht man entweder eine taugliche Kondition oder Elektrorad. Zum Ausgangspunkt in Ringelheim fahren von Hannover aus Regionalzüge, allerdings aktuell wegen einer Streckensperrung nicht auf der gewohnten Route. Mit dem Auto kommt man über die Autobahn 7 bis zum Dreieck Salzgitter und dann weiter über die Bundesstraße 6 zum Startort. Eine Grafik zu der Radtour finden Sie hier.

 
 
 

Mal was anderes

Minister als Musicalstar

Die Macht der Liebe: Szene mit Benét Monteiro als Hamilton und Ivy Quainoo als Eliza im Operettenhaus Hamburg.

Die Macht der Liebe: Szene mit Benét Monteiro als Hamilton und Ivy Quainoo als Eliza im Operettenhaus Hamburg.

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Kein Musiktheaterstück hat in den vergangenen Jahren so viel Furore gemacht wie das Musical Hamilton. Seit Anfang Oktober ist es nun auch in Deutschland zu sehen, und zwar im Hamburger Operettenhaus an der Reeperbahn. HAZ-Redakteur Stefan Arndt hat sich das Stück angesehen, dessen Titelheld erster Finanzminister der USA war. Wenn Sie seinen Bericht lesen und dann entscheiden wollen, ob die ungewöhnliche Inszenierung einen Ausflug in die Hansestadt lohnt, klicken Sie hier.

 
 
 

Hannover entdecken

Einkaufen und helfen

Der heilige Sankt Martin wird den Laternenumzug hoch zu Ross anführen.

Der heilige Sankt Martin wird den Laternenumzug hoch zu Ross anführen.

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Der letzte verkaufsoffene Sonntag in diesem Jahr in Hannover findet am Sonntag, 6. November, statt. Die Geschäfte in der City öffnen von 13 bis 18 Uhr ihre Türen. Das Motto des Tages lautet „Hannover hilft“, es gibt Informationen und viele Hilfs- und Spendenaktionen. Vor allem Kinder dürften sich über den St.-Martins-Laternenumzug freuen, der um 17.30 Uhr am Kröpcke startet.

 
 
 

Und schließlich ...

Mr. und Mrs. Hudson aus Leeds: Die Ausstellung „Facing Britain“ in der GaF.

Mr. und Mrs. Hudson aus Leeds: Die Ausstellung „Facing Britain“ in der GaF.

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... ist der Galerie für Fotografie in der Südstadt in Hannover ein kleiner Coup gelungen: Sie darf die Gruppenausstellung „Facing Britain“ zeigen, die zuvor nur in Museen zu sehen war. Rund 130 Fotos bringen das große Britannien mit Humor auf einen kleinen gemeinsamen Nenner. Wer wissen will, wie das funktioniert: Die Ausstellung in der Seilerstraße 15d ist noch bis zum 27. November donnerstags bis sonntags von 12 bis 18 Uhr zu sehen.

 
 
 

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