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Freizeit-Newsletter

HAZ „Mal raus“ - Nervenkitzel im Ostharz und ein Sommer voller Kultur

Liebe Leserinnen und Leser,

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Willkommen im Sommer, der bisher leider ein sehr trockener ist. Deshalb schlagen wir ihnen eine Radtour mit Bademöglichkeiten vor und weisen auf die schönsten Bademöglichkeiten an Flüssen, Seen und Kanälen in der Region Hannover hin. Vielleicht ein Tipp für den einen oder anderen Schützen, denn das größte Schützenfest der Welt könnte eine schweißtreibende Angelegenheit werden.

„Harzdrenalin“ heißt die Firma, die an der Rappbodetalsperre im Ostharz so einiges an Erlebnissen bietet, die einem das Herz höher schlagen lassen können - und zwar vor Aufregung. Kulturell wären da noch der Kultursommer in der Region und das Weltmusikfestival Masala, von dem es Abschied zu nehmen gilt.

Übrigens: Wir haben das Erscheinungsbild dieses Newsletters etwas überarbeitet. Das wird auch für die nächste Ausgabe gelten, die dann ein Ferien-Newsletter sein wird. Haben Sie Tipps oder Anregungen? Wir nehmen sie gerne unter freizeit@haz.de per Mail entgegen.

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Bleiben Sie cool. Ihr

Bernd Haase

 
 
 

Der große Ausflug

Adrenalinschub im Ostharz

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Wackeln, fliegen, hinabstürzen - wer eine Portion Nervenkitzel benötigt, bekommt sie bei den Angeboten der Firma Harzdrenalin an der Rappbodetalsperre bei Elbingerode garantiert.

Ein Hingucker: Exakt 458 Meter lang ist die Hängebrücke namens Titan-RT.

Ein Hingucker: Exakt 458 Meter lang ist die Hängebrücke namens Titan-RT.

„Harzdrenalin“ nennt sich die Firma, die 2012 angetreten ist, um dem Mittelgebirge ein Programm zu bieten, das den Puls nicht durch sportliche Aktivitäten wie Wandern, Skilaufen, oder Mountainbikefahren in die Höhe treibt, sondern durch Aufregung. Das Wortspiel mit dem Begriff Adrenalin ist unverkennbar, und die Angebote machen ihrem Namen alle Ehre.

Flugerlebnis: Besucher lassen sich mit der Mega-Zipline an der Rappbodetalsperre in die Talstation rollen.

Flugerlebnis: Besucher lassen sich mit der Mega-Zipline an der Rappbodetalsperre in die Talstation rollen.

Die Rappbodetalsperre wurde 1959 gebaut und ist eine von sechs Talsperren im Bodetal. Sie liefert Trinkwasser und Energie, dient dem Trinkwasserschutz und auch der Naherholung. Im Fall von „Harzdrenalin“ geht das so: Man kann zum Beispiel 43 Meter kopfüber eine Staumauer hinunterlaufen, sich 75 Meter in freiem Fall in die Tiefe stürzen oder einen Kilometer lang an einer Seilrutsche in 120 Metern Höhe über das Wasser des Staubeckens rasen. Man kann auf der Hängebrücke Titan-RT spazieren, die mit 458 Metern Länge angeblich die längste ihrer Art ist. Und man kann den Aussichtsturm „Solitair“ besteigen, der im Frühjahr fertig geworden ist. Er bietet einen weiten Blick über den Ostharz und das Harzer Vorland.

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Der Aussichtsturm "Solitair" ist die jüngste Attraktion an der Rappbodetalsperre.

Der Aussichtsturm "Solitair" ist die jüngste Attraktion an der Rappbodetalsperre.

Was kostet das und wie kommt man hin?

Der Spaß hat seine Preise, und die sind unterschiedlich. Eine Turmbesteigung kostet für Erwachsene 5,50 Euro, ein Gang über die Hängebrücke ist von 6 Euro an zu haben. Beim Wallrunning sind es schon 49 Euro, beim Fliegen an der „Megazipline“ 39 Euro. Aussichtsturm und Brücke sind ganzjährig geöffnet, die anderen Angebote sind saisonabhängig und müssen vorab gebucht werden. Das geht über www.harzdrenalin.de im Internet. Die postalische Anschrift lautet Rappbodetalsperre, 38889 Stadt Oberharz am Brocken, Ortsteil Rübeland. Die kürzeste Anreise mit dem Auto führt von Hannover aus über die A 7 bis zum Autobahndreieck Salzgitter. Weiter geht es über die Autobahn 39 und die Autobahn 36 bis Blankenburg und schließlich über die Bundesstraße 81 und die Landesstraße 96 bis zum Ziel. Das sind knapp 150 Kilometer.

Was gibt es noch?

Von Wendefurth aus sind sowohl Floß- als auch Bootsfahrten möglich.

Von Wendefurth aus sind sowohl Floß- als auch Bootsfahrten möglich.

Die Rappbodetalsperre ist an sich schon etwas Besonderes, denn sie ist nach Fläche und Staumauerhöhe die größte ihrer Art in Deutschland. Zu sehen ist das auf einem rund 10 Kilometer langen Rundwanderweg, der allerdings Grundkondition erfordert. Ein Stück weiter östlich befindet sich in Wendefurth ein Bootsverleih. Und das Örtchen Rübeland hat noch etwas zu bieten - die Tropfsteinhöhlen, die seit 2021 in neuem Licht erstrahlen.

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Der kleine Ausflug

Urlaubsmarkt am Meer

Reichlich Gemüse aus der Region gehört zum Angebot auf dem Bauernmarkt in Mardorf.

Reichlich Gemüse aus der Region gehört zum Angebot auf dem Bauernmarkt in Mardorf.

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Sommerzeit ist Marktzeit in Mardorf am Nordufer des Steinhuder Meeres - und zwar vom 6. Juli bis zum 31. August an jedem Mittwoch von 9 bis 13 Uhr auf dem Aloys-Bunge-Platz vor der Tourist-Information. Auf dem Bauernmarkt gibt es regionale Produkte, dazu Schönes und Nützliches als Urlaubsmitbringsel sowie Infostände mit Mitmachangeboten etwa vom Naturpark Steinhuder Meer oder vom Dino-Park Münchehagen. Und natürlich muss man nicht nur wegen des Marktes an den Binnensee fahren - aber auch.

 
 
 

Raus mit dem Rad

Eine Sommertour in Hannovers Norden

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Der Verein Euroart-Experience hat eine Radtour mit Künstlerprogramm entwickelt, die durch vier Städte und Gemeinden in Hannovers Norden führt. Sie ist auch ohne Kunst im Rahmenprogramm lohnenswert, bietet Sehenswertes, Natur- und Landschaft und nicht zuletzt Einkehr- und Abkühlungsmöglichkeiten.

Der Langenhagener Stadtpark hat idyllische Ecken.

Der Langenhagener Stadtpark hat idyllische Ecken.

Die Radtour beginnt am S-Bahnhof in Langenhagen-Mitte und führt zunächst zur trubeligen Walsroder Straße. Von dort geht es in den Stadtpark, wo es gleich ruhiger wird. Am neuen Langenhagener Gymnasium, das aussieht wie ein eigener kleiner Stadtteil, geht es über die Theodor-Heuss-Straße Richtung Wietze. Wenn es dort etwas würzig riecht, liegt das an der Kläranlage. Ist diese passiert, führt die Strecke hinter der Pferderennbahn Neue Bult entlang zum Wietzepark. Diesen lässt die Strecke links liegen und wendet sich stattdessen nach rechts zum Biergarten „Seehaus“ und dem Hufeisensee.

Es lächelt der Hufeisensee, er ladet zum Bade - oft mit Erfolg.

Es lächelt der Hufeisensee, er ladet zum Bade - oft mit Erfolg.

Der Hufeisensee ist ein beliebter Badesee, was aber eher für das Ende der Tour eine Möglichkeit ist. An ihm und dem benachbarten Klettergarten vorbei führt die Strecke Richtung Norden bis zum Abzweig nach Hainhaus. Am Rand der Siedlung kann man den Golfern bei ihrem Sport zusehen oder gleich mit dem Waldkater das nächste Ausflugsrestaurant mit Biergarten ansteuern.

Der Waldkater markiert die Grenze zwischen Langenhagen und der Wedemark. Den Ortsteil Bissendorf-Wietze mit seinen teils großzügigen Häusern durchquert die Strecke auf dem Natelsheideweg am gleichnamigen See vorbei bis zur Christophorus-Kirche.

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Die St. Petri-Kirche in Großburgwedel.

Die St. Petri-Kirche in Großburgwedel.

Es folgt ein Schlenker zur Kreisstraße Richtung Großburgwedel, dem nächsten Etappenziel. Durch den Ortskern geht es vorbei an der spätmittelalterlichen Saalkirche Sankt Petri Richtung Isernhagen. Hier heißen die Ortsteile Bauerschaften und sind sehr lang gezogen. Die Strecke führt vorbei an Bauernhöfen, Wohnanwesen, der Marienkirche, Gasthäusern und Geschäften bis zum Wöhler-Dusche-Hof. Der ist heute ein Bauernhausmuseum, und auch wenn nicht gerade geöffnet ist, lohnt zumindest ein Blick auf das Gebäude und den umliegenden Bauerngarten.

Wunderschöner Garten: Nicht nur die Sonderausstellung, sondern auch das Außengelände des Wöhler-Dusche-Hofes ist stets einen Besuch wert.

Wunderschöner Garten: Nicht nur die Sonderausstellung, sondern auch das Außengelände des Wöhler-Dusche-Hofes ist stets einen Besuch wert.

Vom Bauernhausmuseum aus ist es nicht mehr weit bis zum Hufeisensee, wo sich der Kreis dieser Tour schließt und man noch einmal über das Thema Erfrischung nachdenken kann - egal, ob mit einem Bad im See oder einem Getränk im Biergarten oder beidem.

Die beschriebene Tour ist 37,6 Kilometer lang, wenn man am Bahnhof Langenhagen-Mitte startet und auch dorthin zurückkehrt. Zehn Kilometer weniger sind es mit dem Start und Ziel am Hufeisensee, wo es einen großen Parkplatz gibt. Die Route führt über gut ausgebaute Wege ohne Steigungen. Der Bahnhof Langenhagen-Mitte ist von Hannover aus mit den S-Bahn-Linien 4 und 5 sowie mit den Regionalzügen des Metronom und des Heidesprinters erreichbar.

Interaktive Karte: Die Route auf Google-Maps finden Sie hier

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Hannover entdecken

Der große Rummel beginnt

Bald geht es wieder los: Das hannoversche Schützenfest startet diese Woche.

Bald geht es wieder los: Das hannoversche Schützenfest startet diese Woche.

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Es ist angeblich immer noch das größte Schützenfest der Welt, obwohl in den vergangenen beiden Jahren eine Corona-Pause eingelegt werden musste. Der Rummel in Hannover beginnt am 1. Juli, dauert zehn Tage und sucht eine Mischung aus Tradition und Moderne. Wie das funktionieren soll, lesen Sie hier.

37 Konzerte an 29 Orten: Das bietet der Kultursommer in der Region Hannover

Tritt als Künstlerin beim Kultursommer auf: Die Songwriterin Noam Bar spielt vor Stefanie Schulz (von links), Steffen Krach, Stefan Becker und Angela von Mirbach

Tritt als Künstlerin beim Kultursommer auf: Die Songwriterin Noam Bar spielt vor Stefanie Schulz (von links), Steffen Krach, Stefan Becker und Angela von Mirbach

Neue Orte, neue Künstler, neue Verantwortliche und ein neuer Schwung: Der Kultursommer der Region Hannover startet am 9. Juli und ist seit 2019 zum ersten Mal wieder ein „echtes“ Festival, so wie es ursprünglich einmal gedacht war. Es gibt ein Wiederhören mit alten Kultursommer-Bekannten wie etwa dem Orchester im Treppenhaus (17. Juli, Rittergut Bennigsen) oder Musica Alta Ripa (25./26. August Kloster Mariensee und Neustädter Hof- und Stadtkirche). Und es gibt auch wieder ein „Parkbeben“ auf dem KulturGut Poggenhagen (19./20. August). Ein Stummfilm mit Livemusik (18. August, Amtsgarten am Schloss Landestrost in Neustadt) und ein Elektronik-Afro-Jazz-Tanzabend mit Esinam Dogbatse und Tänzerinnen des Neustädter Tanzzentrums Kressler (23. Juli, ebenfalls im Amtsgarten) versprechen spannende künstlerische Begegnungen. Das gesamte Programm mit Terminen und Kartenservice finden Sie hier.

Grandioses zum Abschied: Das Masala Festival in Hannover läuft zum letzten Mal

Umsonst und draußen: Der Weltmarkt beim Masala-Festival.

Umsonst und draußen: Der Weltmarkt beim Masala-Festival.

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Das Masala-Festival, mit 400 Bands aus 80 Ländern in 25 Jahren eines der wichtigsten seiner Art in Europa, erlebt derzeit seine 25. und letzte Auflage. Noch bis zum 3. Juli kann man in der Region Hannover musikalisch die ganze Welt entdecken. Der Masala-Weltmarkt mit Speisen und Kunsthandwerk auf dem Weißekreuzplatz ist bis heute ein fester Bestandteil des Festivals. Und außerdem läuft zum Abschied ebenfalls bis Sonntag, 3. Juli, im Kulturzentrum Pavillon die Ausstellung mit dem schlichten Titel „25 Jahre Masala“. Zu sehen sind Fotos aus der Geschichte des Festivals. Einen Überblick über die einzelnen Veranstaltungen finden Sie hier.

 
 
 
 

Mal was anderes

Leibniz‘ Vermächtnis auf Englisch

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Schauspieler Rainer Künnecke schlüpft regelmäßig in die Rolle des Universalgelehrten Leibniz.

Schauspieler Rainer Künnecke schlüpft regelmäßig in die Rolle des Universalgelehrten Leibniz.

Die interaktive Themenrallye als sogenannter Actionbound mit dem Titel „Auf der Suche nach Leibniz‘ Vermächtnis in den Herrenhäuser Gärten“ gibt es seit einem Jahr - allerdings nur auf Deutsch. Jetzt ist eine Variante in englischer Sprache hinzugekommen. „Discover Leibniz‘s Legacy“ führt Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf den Spuren des Universalgelehrten zu zwölf Orten im Großen Garten, an denen zwölf Aufgaben zu lösen sind. Dann ist das Vermächtnis gelüftet. Die englische Variante eignet sich nach Ansicht der Stadt nicht nur für internationale Besucher, sondern auch für Schüler und alle, die ihre Sprachkenntnisse aufpolieren wollen. Und so geht es: Die App Actionbound auf dem Smartphone herunterladen, über die Suchfunktion zu Leibniz‘ Legacy gelangen und loslegen. Einen entsprechenden Link finden Sie hier.

Und schließlich ...

Der "fictiontrain" begibt sich auf eine Zeitreise.

Der "fictiontrain" begibt sich auf eine Zeitreise.

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... können Sie sich den Sonntag, 10. Juli, für eine besondere Veranstaltung vormerken und am besten auch gleich Karten reservieren. Die Üstra in Hannover feiert ihren 130. Geburtstag und die 150-jährige Geschichte der Straßenbahnen in der Landeshauptstadt mit einer Kostüm- und Theaterperformance namens „ficitiontrain“ auf dem Betriebshof Glocksee am Ira-Wolkowa-Weg in der Calenberger Neustadt. 70 kostümierte Darsteller und Darstellerinnen führen von 16 Uhr an auf unterhaltsame Weise durch die Epochen der Üstra-Geschichte, acht historische Stadtbahnen bilden die Kulisse. Informationen über Programm, Preise und Kartenservice finden Sie hier.

 
 
 

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