Newsletter „Mal raus“

HAZ „Mal raus“: Zu den Wölfen und an die Weser

Liebe Leserinnen und Leser,

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langsam färben sich die Blätter bunt, was sich ganz wunderbar für einen Herbstspaziergang im nächstgelegenen Wald eignet. Die Möglichkeit, dabei einem Wolf zu begegnen, ist entgegen anderslautender Auffassungen immer noch verschwindend gering. Ganz sicher können Sie die Tiere im Wolfcenter Dörverden sehen und dabei auch noch jede Menge lernen. Das lohnt sich, finden wir, denn das Thema ist sehr aktuell und die Diskussionen sind kontrovers.

Das Wolfcenter liegt nicht weit entfernt von der Weser, was uns auf die Idee bringt, Ihnen für eine Radtour die Flussetappe zwischen Nienburg und Verden vorzuschlagen. Außerdem ist das Wolfcenter Teil einer HAZ-Aktion, bei der es für einige Freizeiteinrichtungen stark vergünstigte Tickets gibt.

Sollten Sie sich den jahreszeitlich üblich Vergnügungen in Hannover hingeben wollen, wären da das Oktoberfest und die Hannover Wies‘n. Eine für eine Kirche ungewöhnliche und beeindruckende Fotoausstellung widmet sich dem Fußballer Diego Armando Maradona. Dies und Weiteres finden Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Freizeit-Newsletters, immerhin derjenige mit der laufenden Nummer 66. Wenn Sie für die Nummer 67 Tipps und Hinweise haben, nehmen wir diese gern per Mail unter freizeit@haz.de entgegen.

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Einen in jeder Hinsicht goldenen Oktober wünscht Ihnen

Bernd Haase

 
 
 

Der große Ausflug

Den Wölfen nahe kommen

Seit Wölfe hierzulande wieder heimisch geworden sind und Niedersachsen mittlerweile fast flächendeckend besiedelt haben, scheiden sich die Geister an den Grautieren. Im Wolfcenter Dörverden kann man ihnen näherkommen und alles Wissenswerte über sie erfahren.

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13 Wölfe leben in fünf Gruppen auf der Anlage.

13 Wölfe leben in fünf Gruppen auf der Anlage.

Das Interesse am Wolf wächst. Das Wolfcenter Dörverden im Landkreis Verden verzeichnet seit seiner Gründung im Jahr 2010 stetig steigende Besucherzahlen, gebremst zuletzt allerdings durch die Corona-Pandemie. In der Anlage können die Besucher den Canis Lupus aus nächster Nähe betrachten. Zu verdanken ist das Frank und Christina Faß, die während einer Kanada-Reise Wölfe beobachtet hatten und spätestens seitdem von ihnen fasziniert sind. Das Urlaubserlebnis, zu dem auch ein Besuch in einem Wolfcenter gehörte, brachte den Entschluss mit sich, eine derartige Einrichtung auch in Deutschland zu etablieren. Auf dem Gelände in Dörverden setzten sie das in die Tat um.

„Einen Wolf, der Zeit seines Lebens die freie Wildbahn kennengelernt hat, kann man nicht in einem Gehege unterbringen“: Frank und Christina Faß vom Wolfcenter Dörverden.

Frank und Christina Faß haben Deutschlands erstes Wolfcenter ins Leben gerufen.

In Dörverden leben heute 13 Wölfe in vier Gruppen. Mehrfach am Tag finden Führungen statt, es gibt Schaufütterungen und Vorträge. Speziell für Kinder sind zwei Naturspielplätze mit Wasserspielplatz errichtet worden. Das Wolfcenter hat sich außer dem Naturtourismus auch der Umweltbildung verschrieben. In der interaktiven Dauerausstellung im Hauptgebäude kann man etwa ein Wolfsfell streicheln oder einen Blick durch die Augen des Tieres werfen. Es gibt ein Minikino und einen Zeittunnel, in dem unter anderem zu erfahren ist, wie der Wolf domestiziert und somit der Hund zum treuen Begleiter des Menschen wurde. Hungern und Durst leiden müssen Besucher auch nicht. Das Restaurant mit dem passenden Namen Wolfsrevier hat außer warmen Gerichten auch hausgemachten Kuchen im Angebot.

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Auf der Anlage gibt es auch ein Baumhaushotel für Übernachtungen, das über eine Hängebrücke zu erreichen ist.

Auf der Anlage gibt es auch ein Baumhaushotel für Übernachtungen, das über eine Hängebrücke zu erreichen ist.

Wie kommt man hin und was kostet das?

Das Wolfcenter liegt im Dörverder Ortsteil Barme an der Kasernenstraße 2. Zu erreichen ist es von Hannover aus mit dem Auto über die Bundesstraße 6 bis Nienburg und weiter über die Bundesstraße 215, die direkt zum Ziel führt. Eine Anreise mit Bus und Bahn ist zwar über Bremen oder Eystrup möglich, aber zeitaufwändig. Geöffnet ist bis zum 31. Oktober mittwochs bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, während der Herbstferien in Niedersachsen sogar täglich. In der Nebensaison können Besucher sonnabends und sonntags von 10.30 bis 16.30 Uhr auf die Anlage, während der Weihnachtsferien dann wiederum täglich. Tickets kosten für Erwachsene und Jugendliche ab 13 Jahren 16,90 Euro, für Kinder sind die Preise nach Altersgruppe gestaffelt. Außerdem gibt es Angebote für Gruppen sowie Jahreskarten. Weitere Informationen finden Sie hier.

Was gibt es noch?

Nicht weit entfernt von Dörverden liegt die Stadt Verden/Aller. Dort kann man den Dom besichtigen, in der Altstadt bummeln und alles über bestimmte Vierbeiner erfahren. Verden führt den Beinamen Pferdestadt und beherbergt das Deutsche Pferdemuseum.

 
 
 

Mit der HAZ in die Freizeitparks - und dabei Geld sparen

Die mehr als 450 Meter lange Hängebrücke über die Rappbodetalsperre gehört zum Angebot von "Harzdrenalin".

Die mehr als 450 Meter lange Hängebrücke über die Rappbodetalsperre gehört zum Angebot von "Harzdrenalin".

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Die Herbstferien wären doch ein geeigneter Zeitpunkt, noch einmal in einen Freizeitpark zu fahren - zumal einige von ihnen bald auf Nebensaisonbetrieb einstellen. Angebote gibt es viele - die Hängebrücke über der Rappbodetalsperre und die anderen Aktivitäten von Harzdrenalin, die Baumschwebebahn und den Baumwipfelpfad in Bad Harzburg, das Wisentgehege Springe, den Wildpark Lüneburger Heide, das Aquarium SeaLife in Hannover, um nur einige zu nennen. Angebote gibt es auch von der HAZ. Obwohl schon der Herbst begonnen hat, läuft noch die Aktion Erlebnissommer. Mindestens 50 Prozent des regulären Eintrittspreises kann sparen, wer in diesem Rahmen bucht. Teilnehmende Einrichtungen und direkte Buchungsmöglichkeiten finden Sie hier.

 
 
 

Der kleine Ausflug

Messe zum Erleben und Einkaufen

Auf der Infa geht es immer sehr bunt zu.

Auf der Infa geht es immer sehr bunt zu.

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Die Infa kehrt nach einem Jahr pandemiebedingter Pause auf das Messegelände in Hannover zurück und verspricht den Besuchern einen Mix aus Shoppingerlebnis, Unterhaltung und Information. 550 Aussteller bauen in sechs Messehallen und acht Themenwelten ihre Stände auf. Es gibt unter anderem die Markthalle für kulinarische Spezialitäten und Haushaltswaren, die Lebensart für luxuriöses Mobiliar und edle Mode, die Bereiche Bauen und Wohnen sowie Christmas - ist ja auch nicht mehr ganz so lange hin bis zum Weihnachtsfest. Die Infa-Tage sind von Sonnabend, 15. Oktober, bis Sonntag, 23. Oktober. Geöffnet ist jeweils von 10 bis 18 Uhr.

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Raus mit dem Rad

An der Mittelweser

Der Weser-Radweg gehört zu den beliebtesten Flussradwegen in Deutschland. Etwas weniger beachtet ist die Etappe zwischen Nienburg und Verden, die aber auch ihre Reize hat. Außerdem lässt sich die Tour mit einem Abstecher in das Wolfcenter verbinden.

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Der Nienburger Wochenmarkt ist allein schon einen Ausflug wert.

Der Nienburger Wochenmarkt ist allein schon einen Ausflug wert.

Die Route startet am Bahnhof in Nienburg und führt von dort aus mit einem Schlenker durch die Altstadt zum Weserufer. Wer am Mittwoch- oder Sonnabendvormittag kommt, kann über den Wochenmarkt bummeln. Dieser wurde von der Stiftung Lebendige Stadt zum schönsten seiner Art in Europa gekürt.

Die Hauptroute der Flusstour führt am Hafen über die große Brücke auf das linke Weserufer. Von dort aus geht es vorbei an Teichen und durch die Feldmark Richtung Marklohe und weiter über das Weserwehr nach Drakenburg. Dort kann man sich nach einem erneuten Uferwechsel die mittelalterliche Pfarrkirche und das Schlossgut mit dem Torbogen im Stil der Weserrenaissance anschauen. Modernere Alternative wäre das Wassarium; ein Park, der erstens profunde Erkenntnisse über das nasse Element liefert und in dem sich zweitens auch gut ein Picknick einlegen lässt.

Das Grafenschloss steht für die einstige Bedeutung Hoyas.

Das Grafenschloss steht für die einstige Bedeutung Hoyas.

Von Drakenburg aus führt die Strecke nun wieder am rechten Flussufer entlang durch Felder und Wiesen nach Schweringen. Hier wechselt die Hauptroute erneut die Seite - dieses Mal nicht über eine Brücke, sondern mit der Flussfähre. Es folgt Bücken mit der romanischen Stiftskirche, die auch Dom des Hoyaer Landes genannt wird und nennenswerte Kunstschätze beherbergt. Nächstes Etappenziel ist Hoya mit dem ehemaligen Grafenschloss und einer Brücke, die auf das rechte Weserufer fährt. Die Orte mit den schönen Namen Hassel, Barme, Dörverden und Hönisch sind nun noch zu passieren - dann ist die Reiter- und Domstadt Verden erreicht.

Der Rathausplatz in Verden, das zwar näher zur Aller liegt, aber trotzdem wichtiges Etappenziel des Weser-Radwegs ist.

Der Rathausplatz in Verden, das zwar näher zur Aller liegt, aber trotzdem wichtiges Etappenziel des Weser-Radwegs ist.

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Die beschriebenen Strecke ist 60,6 Kilometer lang und führt über gut ausgebaute und ausgeschilderte Wege ohne Steigungen. Achtung: Die Weserfähre in Schweringen fährt nur zu bestimmten Zeiten, eine entsprechende Übersicht finden Sie hier. Wer die Radtour mit einem Ausflug in das Wolfscenter verbinden will, muss entweder an der Fähre am rechten Flussufer bleiben und über Gandesbergen und Eystrup nach Dörverden fahren oder in Hoya über die Weserbrücke an dieses zurückkehren. Eine Grafik zu dieser Tour finden Sie hier. Der Ausgangspunkt in Nienburg ist von Hannover aus mit dem Auto über die Bundesstraße 6 und per Bahn mit der S-Bahn-Linie 2 und mit Regionalzügen zu erreichen. Zwischen Verden und Nienburg fahren ebenfalls Regionalbahnen. Eine Alternative: im Raum Verden übernachten und an einem zweiten Fahrtag die nächste Etappe nach Bremen einplanen. Von dort aus gelangt man ebenfalls mit der Regionalbahn zurück nach Nienburg oder Hannover.

 
 
 

Mal was anderes

Nachts durch den Zoo laufen

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Der Kurs für die Läufer führt auch an der Elefantenanlage im Dschungelpalast vorbei.

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Sogenannte Zoo-Runs gab es in Hannover schon öfter - jetzt veranstaltet der Tierpark an der Eilenriede am Donnerstag, 20. Oktober, von 19 bis 21.30 Uhr einen Nachtlauf. Sportbegeisterte können einen 2,6 Kilometer langen Kurs bis zu viermal umrunden, begleitet von Licht- und Soundeffekten und der der besonderen Geräuschkulisse, die der Zoo in der Dunkelheit bietet. Mit den Startgeldern unterstützen Teilnehmer den geplanten Bau eines neuen Giraffenhauses. Anmeldungen nimmt der Zoo bis zum 11. Oktober via Internet unter www.erlebnis-zoo.de/zoorun entgegen.

 
 
 

Hannover entdecken

Oktoberfest endet, Wies‘n startet

Oktoberfest auf dem Schützenplatz.

Das Riesenrad auf dem Schützenplatz dreht sich noch bis zum Wochenende.

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Schichtwechsel bei den jahreszeitlich gepflegten Festen in Hannover: Auf dem Schützenplatz drehen sich die Karussells beim Oktoberfest noch bis einschließlich Sonntag, 9. Oktober. Dafür beginnt am Freitag, 7. Oktober, im Festzelt an der Gilde-Parkbühne am Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg die Hannover Wies‘n. Bis zum 29. Oktober spielen dort jeweils freitags und sonnabends Partybands; und weil am Montag, 31. Oktober, Feiertag ist, läuft am Sonntag davor noch eine Zugabe. Zu essen und zu trinken gibt es auch - was genau, dürfte nicht schwer zu erraten sein. Das Zelt öffnet jeweils von 17 bis 24 Uhr. Informationen zum genauen Programm und Buchungsmöglichkeiten für Tickets stehen hier.

Der Göttliche in der Kirche

Der Fotograf Sergio Siano ist dem Fußballhelden Diego Armando Maradona mit der Kamera nahe gekommen.

Der Fotograf Sergio Siano ist dem Fußballhelden Diego Armando Maradona mit der Kamera nahe gekommen.

Sieben Jahre hat Diego Armando Maradona für den SSC Neapel gekickt. Die Fotoausstellung „Maradona, der Göttliche“ in der St.-Heinrich-Kirche in Hannover beleuchtet diese Phase, in der der Argentinier endgültig zum Superstar wurde, und fragt passend zum Ort nach dem Göttlichen im Fußball. 134 Schwarz-Weiß-Aufnahmen des Fotografen Sergio Siano sind zu sehen. Das Spannende an der Schau, die vom Fußball-Museum und der Per-Mertesacker-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirche in die Stadt geholt wurde, sind nicht die Spielszenen, sondern diejenigen Bilder, die Maradonas Fans zeigen und die Verehrung dokumentieren, die er noch heute in Neapel genießt. Die Ausstellung ist noch bis zum 25. November in der Kirche an der Sallstraße 74 zu sehen.

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Wohin am Wochenende?

Das ist am Sonnabend in Hannover los: Tipps und Termine

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Das ist am Sonntag in Hannover los: Tipps und Termine

 
 
 

Und schließlich ...

Ein Lichtermeer im großen Garten: 5000 besuchten den Laternenumzug in Herrenhausen.

Vom Lichterglanz im Großen Garten lassen sich regelmäßig mehrere Tausend Besucher faszinieren.

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... sollten Sie sich den Sonntag, 30. Oktober, im Terminkalender notieren. Dann findet im Großen Garten in Herrenhausen von 16.30 bis 19 Uhr das Laternenfest statt. Illumination und Lichterglanz der Laternen schaffen eine beeindruckende Atmosphäre. Spielmannszüge und Stelzenfiguren runden das Programm ab. Karten kosten 5 Euro. Kinder unter zwölf Jahren zahlen keinen Eintritt, müssen aber wegen der limitierten Besucherzahl ebenfalls ein Ticket erwerben. Wegen der großen Nachfrage empfehlen die Veranstalter dringend, den Vorverkauf zu nutzen. Möglich ist das im Künstlerhaus an der Sophienstraße montags bis freitags von 12 bis 18 Uhr oder unter https://herrenhaeusergaerten.ticketfritz.de im Internet.

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