20. Dezember

Hoch hinaus

Michaela Stamme und Oliver Rasper heißen die HAZ-Leser willkommen.

Michaela Stamme und Oliver Rasper heißen die HAZ-Leser willkommen.

In der wohlig-warmen Sky-Lounge in der 17. Etage, wo der Aufsichtsrat sonst wichtige Beschlüsse fasst oder hochrangige Gäste empfängt, können fünf HAZ-Leser mit jeweils einer Begleitperson heute Abend exklusiv traumhafte Blicke über Hannovers Lichtermeer genießen – bei einem Glas Sekt und einer Überraschung von Nord/LB-Koch Oliver Rasper, der gerade sein zweites Kochbuch veröffentlicht hat.

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Bevor im Wortsinn der Höhepunkt der etwa einstündigen Abendveranstaltung erreicht wird, führen die Architektin Mareike Rüßmann und Unternehmenssprecherin Michaela Stamme durch den spektakulären Glaspalast, der vom Stuttgarter Architekturbüro Behnisch, Behnisch und Partner entworfen und 2002 eröffnet wurde. Mehr als 14 000 Scheiben wurden allein für die Glasfassade verbaut, für die Bürotrennwände noch einmal rund 5000.

Die Besucher werden selbstverständlich durch eine der beiden gläsernen Röhren geführt, die intern Beamtenlaufbahnen oder Catwalks genannt werden, weil Modefirmen hier gern ihre neuesten Kollektionen präsentieren. Ein künstlerisches wie architektonisches Highlight stellt das Betriebsrestaurant für die 1500 Mitarbeiter dar. Gegessen wird in einer Art riesigem Wintergarten, die Wände hat der Pop-Art-Künster Michael Craig-Martin bemalt. Das ist beileibe nicht das einzige Kunstwerk des Hauses, das selbst einem Kunstwerk gleicht. Die Nord/LB kooperiert mit Galerien und Museen, fördert Ausstellungen, sponsert regionale, nationale und internationale Künstler, kauft Kunstsammlungen für Museen an und präsentiert in der hauseigenen Nord/LB art gallery selbst Ausstellungen.

Während der Führung durch das Gebäude bekommen die HAZ-Leser eine Menge Kunst zu sehen. Und manch nette Anekdote zu hören. So stießen Bauarbeiter beim Ausheben der Fundamente auf zwei Luftschutzbunker, zahlreiche Versteinerungen und einen etwa 1,5 Meter langen, vollständig erhaltenen Oberschenkelknochen eines Mammuts, der heute im Landesmuseum zu sehen ist. Das Relikt einer längst ausgestorbenen Tierart gelangte offenbar während der letzten Eiszeit mitsamt einer Endmoräne vom hohen Norden ins Hannöversche.

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l Betreten erlaubt: Wer heute Abend dabei sein will, muss bis 12 Uhr die Telefonnummer (01 37) 8 88 50 05 anrufen (pro Anruf 50 Cent im Telekom-Festnetz, andere Netze eventuell teurer). Dabei sein können fünf Teilnehmer mit jeweils einer Begleitperson. Das Treffen beginnt um 19 Uhr, Treffpunkt ist der Haupteingang der Nord/LB, Friedrichswall 10. Wichtig ist daher, dass Sie uns Namen, Anschrift und eine Telefonnummer hinterlassen, unter der Sie mittags zu erreichen sind. Viel Glück! Das Türchen ist barrierefrei.

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