Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Steintorplatz

Hunderte Ideen zum Steintor-Umbau werden ausgewertet

Rund 100 Besucher diskutieren beim Steintor-Forum im Alten Rathaus  über den Umbau des Platzes.

Rund 100 Besucher diskutieren beim Steintor-Forum im Alten Rathaus über den Umbau des Platzes.

Hannover. Hunderte Ideen haben die Hannoveraner zum Umbau des Steintorplatz geäußert, jetzt geht es darum, Vorschläge zu bündeln und weiterzuentwickeln. Erste, vorsichtige Synthesen aus den teilweise widerstreitenden Ideen hat am Mittwochabend das Moderationsteam Urban Catalyst bei einer Bürgerversammlung im Alten Rathaus gezogen. „Wir haben die beliebtesten Ideen herausgefiltert“, sagte Urban Catalyst Chef, Klaus Overmeyer. An Stehtischen konnten die etwa 100 Besucher weiter diskutieren.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Konsens unter den Hannoveranern ist offenbar, dass das Steintor nicht bebaut werden soll. Overmeyer bringt das auf die Formel: Es bleibt Platz für den Platz. Des weiteren sind sich die Stadtbewohner einig, dass das Steintor grüner werden soll. Wie grün, das gelte es noch zu klären, sagt der Chef des Moderationsteams. Grüne Inseln mit Rasenstücken und Pflanzen sind ebenso in der Verlosung wie ein Platanenwäldchen. „Aber ist wirklich jede Form der Bepflanzung technisch machbar?“, will Dirk Aigner, ehemaliger Geschäftsführer der City-Gemeinschaft wissen. Schließlich verlaufe unterhalb des Platzes die U-Bahn. Prinzipiell sei eine Begrünung möglich, erwidert Baudezernent Uwe Bodemann. Man müsse an manchen Stellen schauen, ob dort Bäume gepflanzt werden können.

Klar ist auch, dass sich die Hannoveraner eine andere Verkehrsführung wünschen. „Rad- und Fußwegverkehr müssen im Übergang zur Langen Laube entflechtet werden“, sagt Overmeyer. Die Frage sei aber, wie der Radverkehr künftig zu führen ist: Quer über den Platz oder um den Platz herum? Eine Besucherin regt an, den Autoverkehr aus der Münzstraße zu verbannen. Dem widerspricht Bodemann. Das lasse die aktuelle Verkehrsführung nicht zu.

Ein Konsens zeichnet sich bei der Nutzung des Platzes ab. Das Steintor soll keine Transitstrecke bleiben, sondern zum Aufenthalt einladen, etwa durch Bänke. Auch Veranstaltungen sind weiterhin erwünscht, doch kollidiert diese Forderung mit der Sehnsucht nach einer grünen Oase. Möglicherweise müssten Veranstaltungen auf den Goseriedeplatz verlegt werden, wenn das Steintor ein Ort des ruhigen Verweilens sein soll, sagt Overmeyer. Oder umgekehrt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Noch gibt es viel zu besprechen. Am Mittwoch, 4. Februar, lädt die Stadt erneut zur Bürgerversammlung ins Alte Rathaus. Bodemann kündigt an, die Ideensammlung zum Steintor im Foyer des Bauamts zu präsentieren.

Von Andreas Schinkel

Mehr aus Hannover

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.