Landesamt für Denkmalpflege

Ihme-Zentrum wird definitiv kein Denkmal

Foto: Das Ihme-Zentrum im Sommer.

Das Ihme-Zentrum im Sommer.

Hannover. Das Großgebäude am Ihmeufer sei in seiner Entstehungszeit in den Siebzigern „Teil eines komplexen Architekturzusammenhangs in einem städtebaulich sehr fragilen Zusammenhang“ gewesen, sagt Rocco Curtis von der Abteilung für Bau- und Kunstdenkmalpflege. Dieser Gesamtzusammenhang sei durch die Herausnahme quasi des gesamten Geschäftsbereichs zerstört. Auch seien im Inneren durch die Umgestaltung der Passage und Verkehrswege bereits zu viele Eingriffe vorgenommen worden. „Natürlich ist es möglich, Teilbereiche des Ihme-Zentrums zu erhalten, aber den Status als Kulturdenkmal erreicht das Gebäude nicht mehr“, sagt Curtis. In den nächsten Jahren sei die Immobilie ohnehin weniger ein Projekt für die Bau- und Kunstdenkmalpflege als für Stadtplaner. Große Teile des Ihme-Zentrums waren zu Jahresbeginn bei einer Zwangsversteigerung von der Berliner Investorengruppe Intown Invest übernommen worden

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