Neueröffnungen und Schließungen

In Hannovers Gastroszene tut sich was

Foto: Ein drittes "Extrablatt", ein neues Restaurant der "11a"-Macher und das Aus für das "Spago": Im Frühjahr passiert in Hannoves Gastronomie vieles.

Ein drittes "Extrablatt", ein neues Restaurant der "11a"-Macher und das Aus für das "Spago": Im Frühjahr passiert in Hannoves Gastronomie vieles.

  • Die Gerüchte hat es schon länger gegeben, nun ist es leider so weit. Das "Spago" in der Calenberger Straße schließt, am 8. Februar hat es zum letzten Mal geöffnet. Inhaber Michael Bergner will sich nach 15 Jahren ganz seiner Firma für Personaldienstleistungen widmen. Insgesamt lässt er 30 Jahre in der Gastro-Branche hinter sich und stöhnt ein bisschen: "Gefühlt sind das 200 Jahre." Außerdem sei die Lage für Gastronomie in der Calenberger Neustadt zunehmend schwieriger geworden, sagt er.
  • Im benachbarten Linden hat das Restaurant "11 a" mit erschwinglicher Gourmetküche größeren Erfolg. Oft ist dort kaum noch ein Tisch zu ergattern. Nun eröffnet Inhaber Christoph Elbert gemeinsam mit seiner Freundin Verena Schindler und Designer Oliver Schröder Mitte Februar ein zweites Restaurant – und das ausgerechnet in der List, also am anderen und gediegeneren Ende der Stadt. Das Konzept des "Boca" (Spanisch für Mund) ist ambitioniert: Die Gastro-Bar in der Spichernstraße 7 – ehemals ein Imbiss neben dem Fahrradladen – soll täglich nur ein vegetarisches Drei-Gänge-Menü auf der Karte haben. Dieses soll unter 20 Euro kosten, verspricht Elbert. "Dazu gibt es ein Upgrade zur Auswahl aus Fisch oder Fleisch." Daneben wird es eine opulente Weinkarte und 70 Gin-Sorten geben. Die 40 Plätze sollen sich um die offene Küche gruppieren, die von zwei Köchen angeleitet wird. Wer die beiden sind, will Elbert noch nicht verraten. Nur so viel: "Es handelt sich um zwei Topköche aus der Sternegastronomie."
  • Einige Straßen weiter will sich auch das "Treibhaus" neu aufstellen. Noch im Februar soll ein aufwendiger Umbau an der Ferdinand-Wallbrecht-Straße beginnen. Dafür wird das Restaurant für vier Wochen geschlossen.
  • In der Innenstadt freut sich Dietmar Engel vom "Café Konrad" auf einen weiteren Laden. Er will die alten Zeiten des im Sommer geschlossenen "Caldo" wieder aufleben lassen. "Paul" soll seine neue Bar zwischen Langer Laube und Brühlstraße heißen, in der es auch kleine Speisen und eine Raucherlounge geben soll. Der Name ist eine Hommage an die Liebesgeschichte "Konrad & Paul" des Comiczeichners Ralf König. "Wir hoffen, dass er uns bei der Wanddeko unterstützt", sagt Engel. Die Eröffnung ist für Ende Februar geplant – am 3. März, Rosenmontag, soll es eine große Karnevalsparty geben. "Das ist für uns der wichtigste Tag."
  • Ein anderer Laden hat unterdessen aufgegeben. Das "Georxx" am Georgsplatz ist verkauft. Schon bald soll dort ein "Café Extrablatt" einziehen. Damit gibt es dann schon drei der Franchise-Betriebe in Hannover.
  • Auch die Restaurantinitiative Die Genussmacher hat sich für 2014 etwas Neues einfallen lassen, um die Gäste auf den Geschmack zu bringen. Die 23 angeschlossenen Restaurants werben jetzt mit Menühoppings: Die Teilnehmer besuchen an einem Abend vier Restaurants, um dort jeweils einen Gang aus Fair-Trade-Produkten serviert zu bekommen. Der Preis liegt bei 59 Euro inklusive korrespondierender Getränke und Fahrt mit einem Reisebus. Die Termine gibt es im Internet unter www.genussmacher.de.

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