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Zelt auf dem Steintorplatz

Islam-Ausstellung der Ahmadiyya-Gemeinde auf dem Steintorplatz

Steintorplatz: Eröffnung der Islam-Ausstellung der Ahmadiyya-Gemeinde.

Steintorplatz: Eröffnung der Islam-Ausstellung der Ahmadiyya-Gemeinde.

Hannover.Frieden, Demokratie und die Gleichberechtigung der Geschlechter. Diese Werte stehen im Zentrum einer Islam-Ausstellung der Ahmadiyya-Muslime, die bis Sonnabend auf dem Steintorplatz zu sehen ist. Mit öffentlichen Aktionen wie der bereits zum dritten Mal stattfindenden Ausstellung will die in Stöcken ansässige Glaubensgemeinschaft Vorurteile abbauen. 2017 zählte das große Zelt in der Innenstadt der Stadt 5000 Besucher. „Medien in Deutschland vermitteln zu häufig das Bild eines fanatischen, negativen Islam“, sagte der Kieler Imam Behzad Ahmed zur Eröffnung. In einem Grußwort zollte der Islambeauftragte der Ev.-luth. Landeskirche Wolfgang Reinbold dem Engagement der Gemeinde Anerkennung. „Ich muss nicht aussprechen, wie schlecht das Image des Islam in Deutschland ist. Wir brauchen deshalb Muslime, die den Dialog suchen“, so Reinbold. Er wies aber auch darauf hin, dass die Ahmadiyya-Muslime nicht stellvertretend für den gesamten Islam seien. Die Glaubensgemeinschaft vertritt eine reformerische Strömung, die zum Ende des 19. Jahrhunderts in Britisch-Indien gegründet wurde und den Religionsführer Mirza Ghulam Ahmad als Messias verehrt. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

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Von Mario Moers

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