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Protestskultpur an der Marktkirche

Kontroverse Debatten um nackten Luther

Aktivisten stellen den "nackten Luther" an der Marktkirche auf.

Aktivisten stellen den "nackten Luther" an der Marktkirche auf.

Hannover.Die Protestskulptur des „nackten Martin Luther“ hat am Freitag auch ins Hannovers Innenstadt kontroverse Debatten ausgelöst. Aktivisten der humanistischen Giordano-Bruno-Stiftung weisen mit der vier Meter hohe Figur auf die antisemitischen Ausfälle des Reformators hin. „Heute wäre er ein Hassprediger“, sagt Initiator David Farago.

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Morgens stand die Skulptur neben dem Luther-Standbild an der Marktkirche, später am Kröpcke. Dort gab es teils heftige Reaktionen. Die Kontroversen seien wegen der Reformationstagsdebatte in Niedersachsen „spürbar stärker als in anderen Ländern“, sagte Farago. Insgesamt sei die Reaktion aber überwiegend positiv ausgefallen.

Etwa von der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordneten Monika Ganseforth. „Wir haben viel zu viele religiöse Feiertage“, sagt sie. Sie teilt den Vorschlag von Landtagspräsidentin Gabriela Andretta, den Frauentag zum Feiertag zu erklären. Das habe eine integrativere Wirkung als ein protestantischer Feiertag, sagt sie.

Von Conrad von Meding

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