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Oststadt

Kräuter Kühne schließt nach 50 Jahren auf der Lister Meile

Kräuter-Kühne schließt am 1. November.

Kräuter-Kühne schließt am 1. November.

Oststadt.Ein Familienbetrieb ist es schon seit zwei Jahren nicht mehr, nun macht Kräuter Kühne auf der Lister Meile am 1. November dicht. Damit schließt ein weiteres Traditionsunternehmen auf der Meile. Das bedauern nicht nur die Mitarbeiterinnen, sondern auch viele Stammkunden. Das Confiseriegeschäft Elysée ist bereits seit Längerem ausgezogen, Kaufhaus König streicht die Segel, und die ehemalige Filiale der Deutschen Bank steht bereits seit zwei Jahren leer.

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Anfang der Siebzigerjahre eröffnete das Familienunternehmen, das seinen Hauptsitz in Berlin hat, die Filiale – zunächst am Lister Platz. 2009 zog das Kräutergeschäft in die Räume der ehemaligen Photo-Dose-Filiale auf der Lister Meile um. Zum Filialnetz gehören heute 14 Niederlassungen in Berlin, Hannover und München. Vor zwei Jahren verkaufte der Sohn von Firmengründer Hans-Joachim Kühne das Familienunternehmen an den Münchner Pharmakonzern Dermapharm. „Seitdem hatte ich ein ungutes Gefühl“, sagt Mitarbeiterin Gerit Bosenick. Und sie behielt recht: Trotz guter Umsätze kündigte der Pharmakonzern an, im ganzen Bundesgebiet weitere Kräuterhäuser zu schließen.

Von Susanna Bauch

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